TSC Alpha-40L: der mobile RFID-Drucker für den Wareneingang
985 Gramm, Akku, IP54 und 1,8 Meter Sturzhöhe: ein Drucker, der dorthin geht, wo die Ware steht, statt umgekehrt. Das ist im Wareneingang ein echter Vorteil. Zwei Einschränkungen gehören aber in dieselbe Entscheidung, und eine davon betrifft die Haltbarkeit der Etiketten.
Was der Alpha-40L ist und für wen er gebaut wurde
Der Alpha-40L ist ein mobiler Etiketten- und Belegdrucker mit eingebautem UHF-RFID. Er wiegt 985 Gramm, hängt am Gurt und beschreibt Etiketten dort, wo die Ware ankommt. Gedacht ist er als Zweitgerät neben einem Tischdrucker, nicht als dessen Ersatz.
- Bauform
- mobiler Etiketten- und Belegdrucker, akkubetrieben
- Auflösung
- 203 dpi
- Geschwindigkeit
- 5 ips / 127 mm/s
- Druckbreite
- 104 mm
- Druckverfahren
- ausschließlich Thermodirekt – kein Farbband
- RFID
- UHF, EPCglobal Gen2 V2 / ISO 18000-63
- Frequenzband
- von TSC nicht veröffentlicht
- Medien
- Rolle bis 67 mm, bei RFID empfohlen bis 62 mm; Breite 50,8–112 mm
- Akku
- 6.200 mAh / 7,4 V, wechselbar – Laufzeit nicht veröffentlicht
- Robustheit
- IP54 ohne Hülle, Sturz 1,8 m (2,5 m mit Hülle)
- Maße und Gewicht
- 160 × 191 × 79 mm, 985 g mit Akku
- Temperatur
- −20 bis +50 °C, 10–90 % rF
- Preis
- 1.775,00 € bzw. 2.070,00 € (Jarltech, Stand 03.09.2026)
Der Anwendungsfall ist konkret. Eine Lieferung kommt herein, die Kartons stehen auf der Palette, und jemand zeichnet die Ware direkt dort aus, statt sie erst ins Büro zu tragen. Der Drucker hängt dabei am Gurt oder liegt auf dem Karton; die Nummern kommen über Bluetooth oder WLAN vom Telefon oder Tablet. Für einen Laden mit engem Lager und einer Lieferung pro Woche spart das echte Wege.
Technisch ist der Alpha-40L ein Nachfolger: TSC führt ihn auf der eigenen Liste eingestellter Produkte als Ersatz für die abgekündigten Modelle Alpha-4L und M4L2. Er selbst steht dort nicht, ist also aktuell im Programm. Die Standardgarantie beträgt zwei Jahre auf den Drucker und ein Jahr auf den Akku; wie weit sich die Druckergarantie verlängern lässt, geben die Quellen unterschiedlich an — ein Händler nennt drei und fünf Jahre, eine andere Quelle vier.
Was ihn von den Tischgeräten der Marke unterscheidet, ist nicht die RFID-Funktion, sondern alles darum herum: Akku, Gehäuse, Schutzart und die Tatsache, dass er ausschließlich thermodirekt druckt. Der letzte Punkt ist der wichtigste und steht deshalb weiter unten unter Grenzen ausführlicher.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Alpha-40L |
|---|---|
| Auflösung | 203 dpi (8 Punkte/mm) |
| Druckgeschwindigkeit | 5 ips / 127 mm/s |
| Max. Druckbreite | 104 mm |
| Druckverfahren | ausschließlich Thermodirekt, kein Farbband |
| Max. Drucklänge | 2.794 mm |
| Kleinste Etikettenlänge | 15,9 mm |
| Medienbreite | 50,8 bis 112 mm mit Trägermaterial |
| Rollendurchmesser | bis 67 mm; bei RFID-Medien empfohlen bis 62 mm |
| Rollenkern | 12,7 mm |
| RFID | UHF, EPCglobal Gen2 V2 / ISO 18000-63 |
| Frequenzband | von TSC nicht veröffentlicht; Händlerangabe „Global 865–928 MHz“ |
| RFID-Kalibrierung | automatisch, schiebt drei bis vier Etiketten vor |
| Datenprüfung | automatische Verifizierung; fehlerhafte Etiketten werden überdruckt |
| Programmiersprachen | TSPL-EZC oder ESC-POS; RFID über TSPL und ZPL2 |
| Schnittstellen | USB Typ-C, passives NFC-Tag; optional Bluetooth 5.0 (MFi oder Android), WLAN 802.11 a/b/g/n/ac |
| Display | 2,3 Zoll Farb-LCD mit Tasten |
| Speicher | 128 MB RAM und 128 MB Flash serienmäßig; optional 256 MB RAM und 512 MB Flash; microSD bis 32 GB |
| Akku | 6.200 mAh, 7,4 V, wechselbar – Laufzeit nicht veröffentlicht |
| Schutzart | IP54 ohne Schutzhülle, Papierweg ausgenommen |
| Sturz | 1,8 m ohne Hülle, bis 2,5 m mit Hülle; Rolltests aus 1 m |
| Maße | 160 × 191 × 79 mm |
| Gewicht | 985 g mit Akku |
| Temperatur | −20 bis +50 °C, 10 bis 90 % rF nicht kondensierend |
| Garantie | zwei Jahre auf den Drucker, ein Jahr auf den Akku |
Maße, Gewicht, Schutzart, Sturzwerte und Akkudaten stammen vom US-Händler Atlas RFID; die Herstellerseite nennt sie nicht. Bei der maximalen Garantieverlängerung widersprechen sich die Quellen: ein Händler nennt drei und fünf Jahre, eine andere Quelle vier. ips steht für Zoll pro Sekunde. Abrufdatum 03.09.2026.
Wie der Alpha-40L codiert
Belegt sind EPCglobal Gen2 V2 nach ISO 18000-63, eine automatische Kalibrierung über drei bis vier Etiketten und eine automatische Datenprüfung, die fehlgeschlagene Codierungen überdruckt. Nicht belegt sind das Frequenzband und der kleinste Etikettenabstand für die Codierung.
Die Datenprüfung ist die Funktion, die diesem Gerät im Alltag am meisten Wert gibt, und zwar aus einem Grund, der mit Mobilität zu tun hat. An einem Tischdrucker im Büro fällt ein fehlerhaftes Etikett auf; im Wareneingang, zwischen zwei Kartons, eher nicht. Wenn das Beschreiben scheitert, druckt der Alpha-40L deshalb über das Etikett und macht es damit sichtbar unbrauchbar. Der Fehler landet im Papierkorb statt an der Ware — und nicht erst ein halbes Jahr später in der Inventur, wo ein Teil fehlt, das eigentlich da ist.
Die automatische Kalibrierung arbeitet wie bei den anderen TSC-Geräten: Sie schiebt drei bis vier Etiketten vor und bestimmt daraus, an welcher Stelle der Chip im Etikett sitzt. Das ist nötig, weil jede Etikettensorte das Inlay anders platziert. Ohne Kalibrierung schreibt der Drucker entweder ins Leere oder, schlimmer, auf das Nachbaretikett.
Die kleinste Etikettenlänge gibt TSC mit 15,9 Millimetern an — dieselbe Zahl, die bei T800, T4000, MB241 und T6000e als kleinster Etikettenabstand für die Codierung steht. Ob sie beim Alpha-40L dieselbe Bedeutung hat oder nur den Papiervorschub betrifft, geht aus den Quellen nicht hervor; wir führen sie deshalb als Etikettenlänge, so wie TSC sie nennt.
Ein Wort zur Anbindung. Der Drucker versteht TSPL-EZC und ESC-POS, für RFID zusätzlich TSPL und ZPL2 — letzteres ist Zebras Sprache und der Grund, warum sich das Gerät oft in vorhandene Abläufe einfügt, ohne dass Software neu geschrieben werden muss. Ein passives NFC-Tag im Gehäuse erlaubt das Koppeln durch Antippen mit dem Telefon.
Wofür dieses Gerät nicht taugt
- 985 g mit Akku, 160 × 191 × 79 mm — ein Gerät, das mitgeht statt zu stehen
- IP54 und 1,8 m Sturzhöhe, mit Hülle bis 2,5 m; −20 bis +50 °C
- Automatische Datenprüfung: fehlgeschlagene Codierungen werden überdruckt und damit sichtbar
- Wechselakku mit 6.200 mAh, Bluetooth 5.0 und optional WLAN
- Versteht ZPL2 – fügt sich oft ohne Softwareanpassung in vorhandene Abläufe
- Passives NFC-Tag zum Koppeln durch Antippen
- Nur Thermodirektdruck — die Etiketten verblassen im Licht, ungeeignet für Anhängeetiketten über eine Saison
- Rollen nur bis 67 mm, bei RFID-Medien empfohlen bis 62 mm — häufige Rollenwechsel
- Akkulaufzeit von TSC nicht veröffentlicht
- Frequenzband nicht veröffentlicht
- Mit 5 Zoll pro Sekunde das langsamste Gerät der TSC-RFID-Reihe
- 203 dpi ohne Alternative — keine 300-dpi-Variante belegt
Der entscheidende Punkt ist der Thermodirektdruck, und er wird oft unterschätzt. Bei diesem Verfahren ist das Etikettenpapier selbst wärmeempfindlich; der Druckkopf schwärzt es, ein Farbband gibt es nicht. Das macht das Gerät leicht und wartungsarm — und die Etiketten vergänglich. Sonnenlicht im Schaufenster, Wärme, Reibung: All das lässt den Druck verblassen. Für einen Versandaufkleber, der drei Tage hält, ist das egal. Für ein Anhängeetikett, das eine Saison lang an der Hose hängt und dessen Barcode an der Kasse noch lesbar sein muss, ist es das nicht.
Daraus folgt die ehrliche Einordnung: Der Alpha-40L ist ein Zweitgerät. Wenn Sie im Wareneingang direkt an der Palette auszeichnen wollen und die Etiketten kurzfristig gebraucht werden — für Kartons, Kommissionierung, interne Kennzeichnung —, ist er dafür gebaut. Für die dauerhafte Auszeichnung Ihrer Ware brauchen Sie daneben ein Gerät mit Thermotransfer, etwa den TH240R. Zwei Drucker für einen Laden mit einem Standort sind allerdings eine Ansage; die meisten kommen mit einem Tischgerät aus.
Die zweite Einschränkung ist der Rollendurchmesser. 62 bis 67 Millimeter sind wenig — bei einem Etikett von 40 Millimetern Höhe je nach Material einige hundert Stück pro Rolle. Wer 4.000 Teile Altbestand auszeichnet, wechselt entsprechend oft. Das ist kein Mangel, sondern die Konsequenz aus 985 Gramm Gesamtgewicht; man kann nicht beides haben.
Und die fehlende Akkulaufzeit gehört benannt, weil sie bei einem Akkugerät die Kennzahl ist, nach der man kauft. 6.200 Milliamperestunden sind eine ordentliche Kapazität, aber ohne Angabe, wie viele Etiketten oder wie viele Stunden daraus werden, ist es eine Zahl ohne Aussage. Fragen Sie danach, bevor Sie bestellen, und lassen Sie sich die Antwort ins Angebot schreiben.
Preise, Quellen und Folgekosten
Jarltech nennt 1.775,00 Euro für die Bluetooth-Variante und 2.070,00 Euro mit zusätzlichem WLAN. Ob diese Beträge netto oder brutto gemeint sind, geht aus der Seite nicht eindeutig hervor. Beim US-Händler Atlas RFID kostet das Gerät 1.510,00 USD bei 2.200,00 USD Liste.
| Variante | Preis | Quelle und Stand |
|---|---|---|
| Alpha-40L mit Bluetooth, Artikel A40LR-A001-0002 | 1.775,00 € | Jarltech, „recommended retail price“, Steuerbasis nicht eindeutig, 03.09.2026 |
| Alpha-40L mit Bluetooth und WLAN, Artikel A40LR-A001-1002 | 2.070,00 € | Jarltech, 03.09.2026 |
| Alpha-40L beim US-Händler, Artikel A40LR-A001-0001 | 1.510,00 USD (Liste 2.200,00 USD) | atlasrfidstore.com, 03.09.2026 – bewusst nicht in Euro umgerechnet |
Die europäischen und die amerikanischen Artikelnummern unterscheiden sich in den letzten Ziffern; was genau sie trennt, geht aus den Listings nicht hervor. Händlerpreise sind Momentaufnahmen, Projektpreise liegen häufig darunter. HANGCOUNT verkauft dieses Gerät nicht zu den genannten Händlerpreisen.
Was neben dem Drucker anfällt
- Etiketten. RFID-Etiketten kosten im Modehandel in Kleinmengen rund 12 bis 15 Cent pro Stück — beim Alpha-40L in Thermodirektausführung und in kleinen Rollen, was den Preis pro Stück eher nach oben treibt.
- Zweiter Akku. Bei einem Gerät ohne veröffentlichte Laufzeit die naheliegende Absicherung. Der Akku ist wechselbar, die Garantie darauf beträgt ein Jahr.
- Schutzhülle. Sie hebt die Sturzfestigkeit von 1,8 auf 2,5 Meter. Bei einem Gerät, das im Wareneingang zwischen Kartons liegt, keine Luxusposition.
- Ladelösung. TSC bietet Einzel- und Mehrfachladestationen sowie separate Akkuladegeräte an. Wer mit zwei Akkus arbeitet, braucht eines davon.
- Ein zweiter Drucker. Für dauerhafte Anhängeetiketten mit Thermotransferdruck. Das ist keine Zubehörposition, sondern eine zweite Anschaffung — und der Grund, warum dieses Gerät selten am Anfang steht.
Alternativen im Vergleich
| Gerät | Bauform | Druckverfahren | Preis mit Quelle |
|---|---|---|---|
| TSC Alpha-40L | mobil, 985 g, Akku | nur Thermodirekt | 1.775,00 € (Jarltech) |
| TSC TH240R | Tischgerät, 2,8 kg | Thermotransfer und Thermodirekt | ab 1.626,00 € (Jarltech) |
| TSC MB241T | Industrie, 9,1 kg | Thermotransfer und Thermodirekt | 802,50 € ohne ausgewiesenen RFID-Aufpreis (tsc-drucker.com) |
Alle Beträge Stand 03.09.2026, Steuerbasis wie in den Quellen angegeben. Die vollständige Gegenüberstellung aller TSC-Baureihen mit UHF-RFID steht auf der Übersichtsseite.
Der Vergleich ist ungewöhnlich, weil der teuerste Drucker hier der am wenigsten universelle ist. Der Alpha-40L kostet mehr als das Tischgerät und mehr als das Industriegerät, und er kann weniger — kein Thermotransfer, kleinere Rollen, langsamer. Was er dafür kann, kann keiner der beiden anderen: mitgehen. Wer diesen Vorteil nicht braucht, kauft ihn nicht.
Wenn Sie zwischen mobilem und stationärem Drucken schwanken, hilft eine einfache Frage: Wie weit ist der Weg von der Palette zum Schreibtisch? Bei zehn Metern lohnt kein mobiler Drucker. Bei einem Außenlager, einem zweiten Stockwerk ohne Aufzug oder einer Anlieferung, die auf dem Hof abgestellt wird, sieht die Rechnung anders aus.
Funkzulassung und Betrieb in Deutschland
In Deutschland ist für UHF-RFID das Band 865 bis 868 MHz zugeteilt, mit maximal 2 Watt ERP, geregelt in ETSI EN 302 208 und umgesetzt über eine Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur. TSC nennt für den Alpha-40L kein Frequenzband — lassen Sie sich die europäische Ausführung schriftlich bestätigen.
Die harmonisierte Norm ETSI EN 302 208 in der Fassung V3.4.1 von Dezember 2023 gibt für Europa 865 bis 868 MHz mit bis zu 2 Watt ERP vor, zusätzlich 915 bis 921 MHz mit bis zu 4 Watt. Die Bundesnetzagentur setzt das über eine Allgemeinzuteilung um. Ein Gerät, das ausschließlich auf dem US-Band 902 bis 928 MHz sendet, dürfen Sie hier nicht betreiben. Die einzige gefundene Frequenzangabe für den Alpha-40L stammt von einem US-Händler und lautet „Global 865 bis 928 MHz“ — das umfasst beide Bänder, weist aber keines für ein konkretes Gerät aus.
Zwei weitere Punkte gehören bei einem Akkugerät dazu. Erstens: Wer selbst außerhalb der EU bestellt, wird nach Artikel 4 der Verordnung (EU) 2019/1020 zum verantwortlichen Wirtschaftsakteur, mit eigener Anschrift am Gerät, technischen Unterlagen für die Marktüberwachung und der Haftung für die Funkkonformität. Zweitens greift beim Akku zusätzlich das Batteriegesetz, dazu ElektroG mit Registrierung bei der stiftung ear und das Verpackungsgesetz. Über einen europäischen Distributor entfällt beides. Der US-Preis von 1.510 USD ist deshalb keine Einladung zum Direktimport.
Für den Transport gilt außerdem: Lithium-Ionen-Akkus unterliegen Vorschriften für den Versand. Das betrifft Sie beim Kauf nicht, wohl aber, wenn Sie ein Gerät zur Reparatur einschicken. Der Händler weiß, wie das geht — fragen Sie im Zweifel vorher.
Häufige Fragen zum TSC Alpha-40L
Wofür ist der Alpha-40L gedacht?
Für das Auszeichnen dort, wo die Ware steht: an der Palette im Wareneingang, am Rollcontainer, im Lager. Er hängt am Gurt oder liegt auf dem Karton, statt auf einem Tisch zu stehen. Als einziger Drucker im Laden ist er die falsche Wahl, weil er nur thermodirekt druckt und nur kleine Etikettenrollen aufnimmt.
Warum ist Thermodirektdruck ein Nachteil?
Weil das Papier selbst wärmeempfindlich ist. Solche Etiketten verblassen unter Sonnenlicht, im Schaufenster und bei Wärme — nach Monaten ist der Barcode unter Umständen nicht mehr lesbar. Für Anhängeetiketten, die eine ganze Saison an der Ware hängen, ist Thermotransfer die richtige Wahl, und den beherrscht der Alpha-40L nicht.
Wie lange hält der Akku?
Das nennt keine der geprüften Quellen. Belegt ist nur die Kapazität: 6.200 Milliamperestunden bei 7,4 Volt, wechselbar, mit einem Jahr Garantie auf den Akku. Eine Laufzeit in Stunden gibt TSC nicht an, und wir rechnen sie nicht aus — bei einem Akkugerät ist das die Zahl, die Sie sich vor dem Kauf geben lassen sollten.
Was kostet der TSC Alpha-40L?
Jarltech nennt 1.775,00 Euro für die Variante mit Bluetooth und 2.070,00 Euro für die Variante mit Bluetooth und WLAN, jeweils als empfohlenen Verkaufspreis; ob netto oder brutto gemeint ist, geht aus der Seite nicht eindeutig hervor. Beim US-Händler Atlas RFID kostet das Gerät 1.510,00 USD bei einem Listenpreis von 2.200,00 USD. Stand 03.09.2026.
Wie robust ist das Gerät?
IP54 ohne Schutzhülle, wobei der Papierweg von dieser Angabe ausgenommen ist. Sturzfestigkeit 1,8 Meter ohne Hülle und bis 2,5 Meter mit Hülle, dazu Rolltests aus einem Meter. Betriebstemperatur minus 20 bis plus 50 Grad. Das ist deutlich mehr, als ein Tischgerät verträgt, und der eigentliche Grund für den Aufpreis.
Welche Etikettenrollen passen hinein?
Rollen bis 67 Millimeter Außendurchmesser, bei RFID-Medien empfiehlt TSC sogar nur bis 62 Millimeter. Der Rollenkern misst 12,7 Millimeter, die Medienbreite 50,8 bis 112 Millimeter. Das sind kleine Rollen — rechnen Sie mit häufigen Wechseln, wenn Sie größere Mengen am Stück auszeichnen.
Prüft der Drucker, ob die Codierung geklappt hat?
Ja, und das ist bei einem mobilen Gerät die nützlichste Funktion überhaupt. TSC nennt eine automatische Datenverifizierung: Schlägt das Beschreiben fehl, wird das Etikett überdruckt und damit als unbrauchbar gekennzeichnet. So landet kein stiller Fehler an der Ware, den erst die Inventur ein halbes Jahr später auffallen lässt.
Auf welcher Frequenz arbeitet der Alpha-40L?
TSC nennt für dieses Gerät keinen Frequenzbereich. Der US-Händler Atlas RFID gibt „Global 865 bis 928 MHz“ an — das umfasst das europäische und das amerikanische Band, weist aber keines für ein konkretes Gerät aus. In Deutschland ist für UHF-RFID das Band 865 bis 868 MHz zugeteilt. Lassen Sie sich die europäische Ausführung schriftlich bestätigen.
Drucker, Handheld, Etiketten und Software aus einer Hand
Wir liefern die Hardware eingerichtet, mit fertigem Etikettenlayout und einer Einweisung von rund einer halben Stunde. Die Software kostet 99 Euro im Monat und Standort, die Hardware aus RFID-Drucker und Handheld 2.900 Euro einmalig, Etiketten rund 12 Cent pro Stück nach Verbrauch. Die Übergabe an Ihr Kassensystem läuft über CSV oder Excel. Alle Preise netto.
Passende Seiten
Quellen und Stand der Angaben
Alle Datenblattwerte auf dieser Seite sind Hersteller- oder Händlerangaben; welche woher stammt, steht jeweils dabei. Wo eine Angabe fehlt, steht das im Text und wird nicht durch eine eigene Rechnung ersetzt. Abrufdatum aller Onlinequellen ist der 03.09.2026.
- TSC Auto ID: Produktseite Alpha-Serie 4 Zoll (EMEA) – 203 dpi, 127 mm/s, Druckbreite 104 mm, reiner Thermodirektdruck, maximale Drucklänge 2.794 mm, kleinste Etikettenlänge 15,9 mm, Medienbreite 50,8–112 mm, Rollendurchmesser bis 67 mm und bei RFID-Medien empfohlen bis 62 mm, automatische Kalibrierung über drei bis vier Etiketten, automatische Datenverifizierung mit Überdruckkennzeichnung, Programmiersprachen TSPL-EZC und ESC-POS sowie TSPL und ZPL2 für RFID, Speicher 128 MB RAM und 128 MB Flash mit Optionen auf 256 MB und 512 MB, microSD bis 32 GB. Abgerufen am 03.09.2026.
- TSC Auto ID: Liste eingestellter Produkte – der Alpha-40L wird dort als Nachfolger der abgekündigten Modelle Alpha-4L und M4L2 geführt und steht selbst nicht auf der Liste. Abgerufen am 03.09.2026.
- atlasrfidstore.com (USA): EPCglobal Gen2 V2 nach ISO 18000-63, Frequenzangabe „Global (865-928 MHz)“, Maße 160 × 191 × 79 mm, 985 g mit Akku, Akku 6.200 mAh bei 7,4 V wechselbar, IP54 ohne Hülle mit ausgenommenem Papierweg, Sturz 1,8 m ohne und 2,5 m mit Hülle, Rolltest aus 1 m, Betriebstemperatur −20 bis +50 °C bei 10–90 % rF, Rollenkern 12,7 mm, Display 2,3 Zoll, USB Typ-C und passives NFC-Tag, Artikelnummern A40LR-A001-0001 und A40LR-A001-1001, Preis 1.510,00 USD bei 2.200,00 USD Liste, zwei Jahre Garantie auf den Drucker und ein Jahr auf den Akku. US-Beträge bewusst nicht in Euro umgerechnet, Steuerbasis dort nicht ausgewiesen. Abgerufen am 03.09.2026.
- jarltech.com: Alpha-40L zu 1.775,00 € (Artikel A40LR-A001-0002, USB, Bluetooth 5.0 MFi, NFC, RFID) und 2.070,00 € (Artikel A40LR-A001-1002, zusätzlich WLAN), ausgewiesen als empfohlener Verkaufspreis; ob netto oder brutto gemeint ist, geht aus der Seite nicht eindeutig hervor. Abgerufen am 03.09.2026.
- Nicht belegt und deshalb auf dieser Seite auch nicht behauptet: die Akkulaufzeit in Stunden oder Etiketten, der kleinste Etikettenabstand für die Codierung und das tatsächlich genutzte Frequenzband. Bei der maximalen Garantieverlängerung widersprechen sich die Quellen – ein Händler nennt drei und fünf Jahre, eine andere Quelle vier.
- ETSI: EN 302 208 V3.4.1 (2023-12) – 865 bis 868 MHz mit bis zu 2 W ERP, zusätzlich 915 bis 921 MHz mit bis zu 4 W. Bundesnetzagentur: Allgemeinzuteilung für RFID-Funkanlagen im Bereich 865 bis 868 MHz. Verordnung (EU) 2019/1020, Artikel 4; ElektroG, BattG und VerpackG für den Eigenimport. Abgerufen am 03.09.2026.