TSC MB241: Industriedrucker mit RFID als Option
Ein Gerät mit Metallgehäuse, das beim deutschen Händler günstiger gelistet ist als das Tischgerät derselben Marke. Das ist kein Schnäppchen, sondern eine unvollständige Rechnung: Der Aufpreis für die RFID-Option steht bei keinem der geprüften Händler. Diese Seite nennt alles, was belegt ist, und markiert deutlich, was fehlt.
Was der MB241 ist und für wen er gebaut wurde
Der MB241 ist ein Industrie-Etikettendrucker im 4-Zoll-Format mit Metallgehäuse, 12 Etiketten pro Sekunde und acht Zoll Rollendurchmesser. RFID ist bei dieser Baureihe Option, nicht Serie — als Werksausstattung oder als Nachrüstsatz über den Händler.
- Bauform
- Industriedrucker, 4 Zoll, Druckguss-Mechanik mit Metallabdeckung
- Modelle
- MB241 und MB241T (203 dpi), MB341 und MB341T (300 dpi)
- Geschwindigkeit
- 12 ips / 304,8 mm/s bzw. 9 ips / 228,6 mm/s
- Druckbreite
- 107 mm bei 203 dpi, 105,7 mm bei 300 dpi
- RFID
- UHF, Werksoption oder Händler-Nachrüstsatz
- RFID-Protokoll
- RAIN UHF Passive, GS1 EPC Gen2 v2 / ISO 18000-63
- Etikettenabstand
- ab 15,9 mm; On-Metal bis 1,65 mm Dicke
- Medien
- Rolle bis 203,2 mm, Breite 20–120 mm, Farbband bis 450 m
- Speicher
- 256 MB Flash, 256 MB SDRAM
- Maße und Gewicht
- 248 × 274 × 436 mm, 9,1 kg
- Temperatur
- 0 bis 40 °C
- Preis
- ab 727,50 € netto – ohne ausgewiesenen RFID-Aufpreis
TSC führt die Baureihe in zwei Generationen. Die ältere heißt MB240-Serie und umfasst MB340 und MB340T; für sie fanden wir in keiner Quelle einen RFID-Bezug. Die aktuelle heißt MB241-Serie, wurde 2025 eingeführt und besteht aus vier Modellen: MB241 und MB241T mit 203 dpi, MB341 und MB341T mit 300 dpi. Das T steht für ein Farb-Touch-Display, die Modelle ohne T haben ein Farb-LCD mit Tasten.
Der Unterschied zu einem Tischgerät liegt weniger in der RFID-Funktion als im Gehäuse und im Durchsatz. Die Druckmechanik sitzt in einem Druckgussrahmen unter einer Metallabdeckung, das Gerät wiegt 9,1 Kilogramm und misst 248 mal 274 mal 436 Millimeter. Es nimmt Etikettenrollen bis 203 Millimeter Außendurchmesser auf — gut das Anderthalbfache dessen, was in ein Tischgerät passt — und Farbbänder bis 450 Meter. Und es druckt mit 12 Zoll pro Sekunde statt 8.
Für einen Laden mit einem Standort ist das mehr Gerät, als der Betrieb verlangt. Beim Taggen des Altbestands ist nicht der Drucker der Engpass, sondern die Hand, die das Etikett anbringt: 200 bis 300 Teile pro Person und Stunde nach unserer Erfahrung. Interessant wird der MB241 trotzdem, und zwar aus einem Grund, der nichts mit Leistung zu tun hat — er ist beim europäischen Händler günstiger gelistet als das Tischgerät. Warum diese Rechnung nicht zu Ende geht, steht im Abschnitt Preis.
Ein zweiter Grund, ihn anzusehen: Ein US-Händler empfiehlt den MB241T als Nachfolger für den auslaufenden T4000. TSC selbst hat den T4000 nicht abgekündigt, aber die MB241-Generation ist die jüngere Baureihe, und bei einem Gerät, das man acht Jahre behält, ist das ein Argument.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | MB241 / MB241T | MB341 / MB341T |
|---|---|---|
| Auflösung | 203 dpi | 300 dpi |
| Druckgeschwindigkeit | 12 ips / 304,8 mm/s | 9 ips / 228,6 mm/s |
| Max. Druckbreite | 107 mm | 105,7 mm |
| Display | Farb-LCD mit Tasten; Modelle mit T mit Farb-Touch-Display | |
| Druckverfahren | Thermotransfer und Thermodirekt | |
| Medienbreite | 20 bis 120 mm | |
| Rollendurchmesser | bis 203,2 mm (8 Zoll), Kern 25,4 bis 76,2 mm | |
| Farbband | bis 450 m, Kern 25,4 mm | |
| RFID | UHF, Werksoption oder Händler-Nachrüstsatz | |
| RFID-Protokoll | RAIN UHF Passive, GS1 EPC Gen2 v2 / ISO 18000-63 | |
| RFID-Antenne | externe feste Antenne oberhalb des Mediums | |
| Kleinster Etikettenabstand | 15,9 mm (0,625 Zoll) | |
| On-Metal-Etiketten | bis 1,65 mm Dicke | |
| Frequenzband | im Datenblatt nicht genannt | |
| Speicher | 256 MB Flash, 256 MB SDRAM | |
| Schnittstellen | RS-232, USB 2.0, USB Host, Ethernet; optional MFi-Bluetooth 5.0, WLAN | |
| Maße | 248 × 274 × 436 mm | |
| Gewicht | 9,1 kg | |
| Betriebstemperatur | 0 bis 40 °C | |
| Gehäuse | Druckguss-Druckmechanik mit Metallabdeckung | |
Werte aus dem offiziellen Datenblatt der MB241-Serie, ergänzt um Maße und Gewicht, die der US-Händler Atlas RFID für den MB241T identisch angibt. ips steht für Zoll pro Sekunde. Abrufdatum 03.09.2026.
Zwei Zeilen, die den Unterschied zum Tischgerät ausmachen
Die erste ist der Rollendurchmesser von 203 Millimetern. Bei einem Etikett von 40 Millimetern Höhe sind das je nach Material grob doppelt so viele Etiketten pro Rolle wie bei einem Tischdrucker mit 127 Millimetern. Wer im Wareneingang stapelweise auszeichnet, wechselt entsprechend seltener die Rolle — im Laden mit ein paar hundert Teilen im Monat spielt das keine Rolle.
Die zweite ist das Gehäuse. Ein Druckgussrahmen unter Metall ist kein Marketingargument, sondern die Antwort auf Staub, Stöße und Dauerbetrieb. Ein Tischgerät aus Kunststoff steht im Büro; dieses hier verträgt auch eine Ecke im Lager. Der Preis dafür sind 9,1 statt 2,8 Kilogramm und eine Stellfläche, die man einplanen muss.
Wie der MB241 codiert
Belegt sind: RAIN UHF Passive nach GS1 EPC Gen2 v2 und ISO 18000-63, externe feste Antenne oberhalb des Mediums, kleinster Etikettenabstand 15,9 Millimeter, On-Metal-Etiketten bis 1,65 Millimeter Dicke, „Encode During Print“ und automatische Kalibrierung. Nicht belegt ist das Frequenzband.
Die Angabe zur Antenne ist der interessanteste Unterschied zu den Tischgeräten. Sie sitzt außen und oberhalb des Mediums, ist also nicht in den Papierweg eingebaut. Praktisch heißt das: Der Abstand zwischen Antenne und Chip ist etwas größer und dafür gleichmäßiger, und die Mechanik im Inneren bleibt frei. Für die Toleranz gegenüber unterschiedlich platzierten Inlays ist das eher günstig.
Der kleinste Etikettenabstand von 15,9 Millimetern — TSC schreibt 0,625 Zoll — ist die Grenze, unterhalb derer sich Etiketten nicht mehr sicher einzeln codieren lassen. Für Anhängeetiketten im Modehandel ist das weit weg; relevant wird es bei sehr kurzen Etiketten, etwa Ringetiketten für Schmuck. Dieselbe Zahl nennt TSC auch für T800, T4000 und T6000e; sie ist offenbar eine Eigenschaft der Encoder-Baugruppe, nicht des einzelnen Geräts.
On-Metal-Etiketten bis 1,65 Millimeter Dicke ist eine großzügigere Angabe als beim T4000, der laut Produktseite bei 1,2 Millimetern endet. Solche Etiketten braucht, wer Ware in Metallverpackung oder Schmuck auszeichnet; für Textil sind sie unnötig und zu teuer.
Ein Punkt, den die Quellen nicht eindeutig klären
Ob die RFID-Option für alle vier Modelle der Baureihe gilt oder nur für das Basismodell, lässt sich aus den öffentlichen Unterlagen nicht abschließend beantworten. Das offizielle Datenblatt der MB241-Serie führt den RFID-Abschnitt über alle vier Spalten — MB241, MB241T, MB341 und MB341T — ohne modellbezogene Einschränkung. Der Fließtext der Produktseite schreibt „verfügbar für die MB241-Serie“, was denselben Sammelbegriff meint. Eine automatisierte Auswertung derselben Seite kam dagegen einmal zu dem Ergebnis, RFID sei nur für den MB241 verfügbar. Wir halten die Datenblattfassung für die belastbarere, nennen den Widerspruch aber, statt ihn zu glätten: Wenn Sie einen MB341T mit 300 dpi und RFID wollen, lassen Sie sich die Kombination ausdrücklich bestätigen.
Erwähnenswert ist außerdem, dass TSCs eigenes RFID-Referenzhandbuch die MB-Serie in seiner Modellliste nicht führt. Es deckt T800, T4000 und T6000e ab. Das ist kein Hinweis auf eine schlechtere Funktion, wohl aber darauf, dass die Dokumentationslage bei dieser Baureihe dünner ist als bei den älteren RFID-Modellen.
Der Preis und warum er nicht Ihr Preis ist
tsc-drucker.com führt die vier Modelle zwischen 727,50 und 882,00 Euro netto, mit dem Zusatz „zzgl. MwSt.“. In allen vier Fällen ist das ein Gerät ohne ausgewiesene RFID-Ausstattung. Ein RFID-fähiger MB241T kostet mehr — wie viel, sagt keine der geprüften Quellen.
| Modell | Listenpreis | Verkaufspreis netto | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|
| MB241, 203 dpi | 970,00 € | 727,50 € | tsc-drucker.com, „zzgl. MwSt.“, 03.09.2026 |
| MB241T, 203 dpi, Touch | 1.070,00 € | 802,50 € | tsc-drucker.com, 03.09.2026 |
| MB341, 300 dpi | 1.160,00 € | 812,00 € | tsc-drucker.com, 03.09.2026 |
| MB341T, 300 dpi, Touch | 1.260,00 € | 882,00 € | tsc-drucker.com, 03.09.2026 |
| RFID-Option, Werk oder Nachrüstsatz | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | bei keinem geprüften Händler bepreist |
| MB241T beim US-Händler | — | 2.917,00 USD | atlasrfidstore.com, 03.09.2026 – bewusst nicht in Euro umgerechnet |
Der Händler Jarltech nennt dieselben vier Listenpreise als empfohlenen Verkaufspreis, ohne dort die Steuerbasis auszuweisen. Händlerpreise sind Momentaufnahmen, Projektpreise liegen häufig darunter. HANGCOUNT verkauft dieses Gerät nicht zu den genannten Händlerpreisen.
Der Vergleich, der ohne den Aufpreis nicht funktioniert
Auf den ersten Blick ist der Fall klar: 802,50 Euro für ein Industriegerät gegen 1.626 Euro für ein Tischgerät der TH-Serie — der MB241T wäre die halbe Miete. Nur ist der eine Preis für ein Gerät mit eingebautem RFID-Modul und der andere für eines ohne. Was die RFID-Option kostet, ob als Werksausstattung bestellt oder als Nachrüstsatz montiert, steht in keiner der von uns geprüften Quellen. Der US-Betrag von 2.917 USD für einen MB241T bei einem RFID-Händler legt nahe, dass es kein kleiner Posten ist — aber ein US-Preis ist keine Aussage über einen deutschen.
Die praktische Folge ist eine Zeile in Ihrer Anfrage. Lassen Sie sich ein Angebot geben, in dem die RFID-Ausstattung als eigene Position mit eigenem Preis steht, und zwar für die konkrete Modellvariante mit der gewünschten Auflösung. Erst dann lässt sich rechnen, ob das Industriegerät gegenüber dem Tischgerät wirklich der günstigere Weg ist. Ohne diese Zahl vergleicht man zwei verschiedene Dinge.
Was neben dem Drucker anfällt
- Etiketten. RFID-Etiketten kosten im Modehandel in Kleinmengen rund 12 bis 15 Cent pro Stück. Bei 4.000 Teilen Altbestand sind das 480 bis 600 Euro für die Erstausstattung.
- Farbband. Rollen bis 450 Meter, passend zum Etikettenmaterial.
- Druckkopf. Verschleißteil; Preis eines Ersatzkopfs vorab ins Angebot aufnehmen lassen.
- Stellfläche. 25 mal 44 Zentimeter plus Platz zum Öffnen der Klappe und für die Rolle. Klingt banal, wird aber im Ladenbüro regelmäßig unterschätzt.
- Etikettenlayout. Einmalige Einrichtung; bei uns Teil der Lieferung.
Wofür dieses Gerät nicht taugt
- Druckguss-Mechanik mit Metallabdeckung — verträgt Staub, Stöße und Dauerbetrieb
- 12 Zoll pro Sekunde bei 203 dpi, deutlich schneller als jedes Tischgerät der Marke
- Rollen bis 203 mm Durchmesser und Farbbänder bis 450 m — seltener Rollenwechsel
- RFID sowohl ab Werk als auch als Nachrüstsatz erhältlich, anders als bei der TH-Serie
- Protokoll, Etikettenabstand und On-Metal-Dicke sind im Datenblatt ausgewiesen
- 256 MB Flash und 256 MB SDRAM, doppelt so viel wie bei den Tischgeräten
- RFID-Aufpreis bei keinem geprüften Händler ausgewiesen — der Listenpreis gilt für ein Gerät ohne Modul
- Ob RFID für alle vier Modelle der Baureihe angeboten wird, ist zwischen Datenblatt und Produktseite nicht eindeutig
- Frequenzband im Datenblatt nicht genannt
- 9,1 kg und 248 × 274 × 436 mm — kein Gerät für den Schreibtisch
- TSCs eigenes RFID-Referenzhandbuch führt die MB-Serie nicht in seiner Modellliste
- Für einen Laden mit ein paar hundert Teilen im Monat schlicht überdimensioniert
Der ernsthafteste Einwand steht nicht in der Tabelle, sondern in der Kalkulation. Solange der RFID-Aufpreis unbekannt ist, ist der scheinbare Preisvorteil gegenüber dem Tischgerät kein Vorteil, sondern eine Lücke. Wer die Anfrage stellt und eine Zahl bekommt, die das Gerät auf dem Niveau des TH240R landen lässt, hat eine echte Entscheidung: mehr Gerät für dasselbe Geld, aber auch dreimal so schwer und mit deutlich mehr Platzbedarf.
Alternativen im Vergleich
| Gerät | Bauform | Tempo | Preis netto mit Quelle |
|---|---|---|---|
| TSC MB241T | Industrie, Metall, 9,1 kg | 12 ips | 802,50 € ohne ausgewiesenen RFID-Aufpreis (tsc-drucker.com) |
| TSC TH240R | Tischgerät, 2,8 kg | 8 ips | ab 1.626,00 € mit eingebautem RFID (Jarltech) |
| TSC Alpha-40L | mobil, 985 g, Akku | 5 ips | 1.775,00 € (Jarltech) |
| TSC T6000e 4 Zoll | Industrie, 16,7 kg | 14 ips | 3.535,00 € (Jarltech) |
Alle Beträge Stand 03.09.2026, Steuerbasis wie in den Quellen angegeben. Die vollständige Gegenüberstellung aller TSC-Baureihen mit UHF-RFID steht auf der Übersichtsseite.
MB241T gegen TH240R. Der ehrliche Stand ist: unentschieden, bis der RFID-Aufpreis auf dem Tisch liegt. Für das Tischgerät sprechen Format und ein Preis, der die RFID-Funktion einschließt. Für den MB241T sprechen Gehäuse, Tempo und Rollengröße — und die Tatsache, dass sich RFID hier auch nachrüsten lässt, was bei der TH-Serie ausgeschlossen ist.
MB241T gegen T6000e. Der T6000e ist die nächste Klasse: 14 Zoll pro Sekunde, 16,7 Kilogramm, optional eine eingebaute Barcode-Prüfung, die jedes Etikett gegenliest und fehlerhafte automatisch nachdruckt. Das ist Ausstattung für Lieferantenvorgaben und Dauerbetrieb, nicht für einen Laden. Bei 3.535 Euro gegenüber gut 800 Euro Grundpreis ist die Entscheidung in aller Regel schnell getroffen.
Funkzulassung und Betrieb in Deutschland
In Deutschland ist für UHF-RFID das Band 865 bis 868 MHz zugeteilt, mit maximal 2 Watt ERP, geregelt in ETSI EN 302 208 und umgesetzt über eine Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur. Das MB241-Datenblatt nennt kein Frequenzband — lassen Sie sich die europäische Ausführung schriftlich bestätigen.
Die harmonisierte Norm ETSI EN 302 208, aktuelle Fassung V3.4.1 von Dezember 2023, gibt für Europa 865 bis 868 MHz mit bis zu 2 Watt ERP vor, zusätzlich 915 bis 921 MHz mit bis zu 4 Watt. Die Bundesnetzagentur setzt das über eine Allgemeinzuteilung um; eine gesonderte Anmeldung des einzelnen Geräts entfällt, solange es der Zuteilung entspricht. Ein Gerät, das ausschließlich auf dem US-Band 902 bis 928 MHz sendet, dürfen Sie in Deutschland nicht betreiben.
Das MB241-Datenblatt nennt keinen Frequenzbereich, und die einzige gefundene Zahl stammt vom US-Händler Atlas RFID: „Global 865 bis 928 MHz“. Das umfasst beide Bänder und weist keines für ein konkretes Gerät aus. Schreiben Sie deshalb in die Anfrage: Bitte bestätigen Sie, dass das angebotene Gerät die europäische Ausführung mit 865 bis 868 MHz ist — und lassen Sie die Antwort in die Auftragsbestätigung aufnehmen, nicht im Chatfenster stehen.
Beim Einkaufsweg gilt dasselbe wie bei allen Geräten dieser Rubrik: Wer selbst außerhalb der EU bestellt, wird nach Artikel 4 der Verordnung (EU) 2019/1020 zum verantwortlichen Wirtschaftsakteur, mit eigener Anschrift am Gerät, der Pflicht zu technischen Unterlagen für die Marktüberwachung und der Haftung für die Funkkonformität. Dazu ElektroG mit Registrierung bei der stiftung ear und das Verpackungsgesetz. Über einen europäischen Distributor entfällt das.
Häufige Fragen zum TSC MB241
Was kostet ein TSC MB241 mit RFID?
Das lässt sich aus öffentlichen Quellen nicht beantworten. Der Händler tsc-drucker.com führt den MB241 zu 727,50 Euro netto und den MB241T zu 802,50 Euro netto, jeweils mit dem Zusatz „zzgl. MwSt.“ und ohne ausgewiesenen Aufpreis für die RFID-Option. TSC bietet RFID für diese Baureihe als Werksoption und als Nachrüstsatz an. Holen Sie ein Angebot ein, in dem die RFID-Ausstattung ausdrücklich als eigene Position steht.
Welche Modelle der MB-Serie können UHF-RFID?
Die MB241-Generation: MB241 und MB241T mit 203 dpi, MB341 und MB341T mit 300 dpi. Das offizielle Datenblatt führt den RFID-Abschnitt über alle vier Spalten, der Fließtext der Produktseite schreibt „verfügbar für die MB241-Serie“. Für die ältere MB240-Generation mit MB340 und MB340T fanden wir in keiner Quelle einen RFID-Bezug.
Kann ich RFID beim MB241 nachrüsten?
Laut TSC ja. Das Datenblatt der MB241-Serie führt RFID sowohl als Werksoption als auch als Händleroption, also als Nachrüstsatz. Das ist der wesentliche Unterschied zur TH-Serie, bei der das eingebaute Modul ausschließlich ab Werk zu haben ist. Einen Preis für den Nachrüstsatz nennt keiner der geprüften Händler.
Ist ein Industriedrucker für einen Modeladen nicht überdimensioniert?
Meistens ja — aber der MB241T ist ein Grenzfall, weil er beim Händler günstiger gelistet ist als das Tischgerät der TH-Serie. Was Sie bekommen, sind ein Metallgehäuse, acht Zoll Rollendurchmesser und 12 Zoll pro Sekunde. Was Sie mitkaufen, sind 9,1 Kilogramm und eine Stellfläche von 25 mal 44 Zentimetern. Ob sich das lohnt, entscheidet der RFID-Aufpreis, den Sie erst anfragen müssen.
Auf welcher Frequenz arbeitet der MB241?
Das Datenblatt nennt keine. Der US-Händler Atlas RFID gibt für den MB241T „Global 865 bis 928 MHz“ an — das umfasst das europäische und das amerikanische Band, weist aber keines für ein konkretes Gerät aus. In Deutschland ist für UHF-RFID das Band 865 bis 868 MHz zugeteilt. Lassen Sie sich die europäische Landesausführung vor der Bestellung schriftlich bestätigen.
Welches RFID-Protokoll unterstützt der MB241?
Laut Datenblatt RAIN UHF Passive nach GS1 EPC Gen2 v2 beziehungsweise ISO 18000-63. Das ist der Standard, den auch die gängigen Etiketten von Impinj und NXP verwenden. Die RFID-Antenne sitzt laut Datenblatt außen und oberhalb des Mediums, und On-Metal-Etiketten unterstützt das Gerät bis zu einer Dicke von 1,65 Millimetern.
Was ist der Unterschied zwischen MB241 und MB241T?
Das Display. Die Modelle mit T haben ein Farb-Touch-Display, die ohne T ein Farb-LCD mit Tasten. Bei tsc-drucker.com kostet das rund 75 Euro netto Aufpreis. Im Alltag macht das den Unterschied zwischen Menüs durchklicken und Menüs durchtippen — bei einem Gerät, das im Lager steht und selten bedient wird, keine große Sache.
Löst der MB241T den T4000 ab?
Das sagt ein Händler, nicht der Hersteller. Atlas RFID vermerkt für den T4000 „reaching end-of-life“ und empfiehlt den MB241T als Ersatz. TSC selbst führt den T4000 auf den europäischen Produktseiten weiter und hat ihn nicht auf die eigene Liste eingestellter Produkte gesetzt. Wer heute neu kauft, fährt mit der MB241-Generation trotzdem sicherer — sie ist die jüngere Baureihe.
Drucker, Handheld, Etiketten und Software aus einer Hand
Wir liefern die Hardware eingerichtet, mit fertigem Etikettenlayout und einer Einweisung von rund einer halben Stunde. Die Software kostet 99 Euro im Monat und Standort, die Hardware aus RFID-Drucker und Handheld 2.900 Euro einmalig, Etiketten rund 12 Cent pro Stück nach Verbrauch. Die Übergabe an Ihr Kassensystem läuft über CSV oder Excel. Alle Preise netto.
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Quellen und Stand der Angaben
Alle Datenblattwerte auf dieser Seite sind Herstellerangaben. Wo eine Angabe fehlt oder sich widerspricht, steht das im Text und wird nicht geglättet. Abrufdatum aller Onlinequellen ist der 03.09.2026.
- TSC Auto ID: Datenblatt MB241-Serie (PDF, Fassung vom 14.04.2026) – RAIN UHF Passive nach GS1 EPC Gen2 v2 / ISO 18000-63, externe feste Antenne oberhalb des Mediums, kleinster Etikettenabstand 15,9 mm (0,625 Zoll), On-Metal bis 1,65 mm; 203 und 300 dpi, 12 bzw. 9 Zoll pro Sekunde, Druckbreite 107 bzw. 105,7 mm, Medienbreite 20–120 mm, Rolle bis 203,2 mm mit Kern 25,4–76,2 mm, Farbband bis 450 m, 256 MB Flash und 256 MB SDRAM, Maße 248 × 274 × 436 mm, 9,1 kg, 0 bis 40 °C, Druckguss-Mechanik mit Metallabdeckung. RFID als Werksoption und als Händleroption ausgewiesen. Abgerufen am 03.09.2026.
- TSC Auto ID: Produktseite MB-Serie 4 Zoll (EMEA) – „Encode During Print“ und automatische Kalibrierung, RFID-Verfügbarkeit im Fließtext als „verfügbar für die MB241-Serie“ formuliert. Eine automatisierte Auswertung derselben Seite lieferte abweichend die Aussage, RFID sei nur für das Modell MB241 verfügbar; dieser Widerspruch ist im Abschnitt RFID benannt und nicht aufgelöst. Abgerufen am 03.09.2026.
- TSC Auto ID: RFID Labeling Reference Manual (PDF) – die Modellliste dieses Handbuchs führt T800, T4000 und T6000e, aber nicht die MB-Serie. Abgerufen am 03.09.2026.
- tsc-drucker.com: Preise MB241-Serie mit dem Zusatz „zzgl. MwSt.“ – MB241 (MB241-A001-0202) 727,50 € netto bei 970,00 € Liste, MB241T (MB241T-A001-0202) 802,50 € bei 1.070,00 €, MB341 (MB341-A001-0202) 812,00 € bei 1.160,00 €, MB341T (MB341T-A001-0202) 882,00 € bei 1.260,00 €. Ein Preis für die RFID-Option ist dort nicht hinterlegt. Abgerufen am 03.09.2026.
- jarltech.com: dieselben vier Listenpreise als empfohlener Verkaufspreis, dort ohne ausdrückliche Angabe der Steuerbasis. Abgerufen am 03.09.2026.
- atlasrfidstore.com (USA): MB241T zu 2.917,00 USD, Maße und Gewicht identisch zum Datenblatt, Frequenzangabe „Global (865-928 MHz)“; auf der T4000-Produktseite desselben Händlers der Vermerk „Product reaching end-of-life“ mit dem MB241T als empfohlenem Ersatz. Diese Lebenszyklus-Angabe stammt vom Händler, nicht von TSC. US-Betrag bewusst nicht in Euro umgerechnet, Steuerbasis dort nicht ausgewiesen. Abgerufen am 03.09.2026.
- itsupplychain.com: Fachmeldung zur Erweiterung der MB241-Serie um RFID-Funktionalität. Red Dot Award 2025 für die linerlose Ausführung der MB241-Serie. Abgerufen am 03.09.2026.
- ETSI: EN 302 208 V3.4.1 (2023-12) – 865 bis 868 MHz mit bis zu 2 W ERP. Bundesnetzagentur: Allgemeinzuteilung für RFID-Funkanlagen im Bereich 865 bis 868 MHz. Verordnung (EU) 2019/1020, Artikel 4. Abgerufen am 03.09.2026.