RFID-Hardware für die Inventur.
Welches Gerät zählt 4.000 Teile in einer Stunde — und welches braucht dafür einen halben Tag? Neun aktuelle RFID-Geräte für den Modehandel, vom Einstieg bis zur Oberklasse,, mit geprüften technischen Daten, Preisen mit Quelle und einer ehrlichen Antwort darauf, wofür jedes Gerät nicht taugt. Wir verkaufen diese Geräte nicht einzeln — wir ordnen sie ein.
- Die Geräte im Überblick
- Auswahlhilfe: welches Gerät für welchen Fall
- Warum die Reichweite über die Inventurdauer entscheidet
- Alle neun Geräte im Vergleich
- Sled, Integrat oder Kassenscanner
- Was RFID-Hardware kostet
- EU-Funkzulassung: worauf Sie achten müssen
- Was neben dem Lesegerät noch dazugehört
- Häufige Fragen
Die Geräte im Überblick
Neun Geräte, drei Bauformen, zwei Preisklassen, ein entscheidender Unterschied: die Lesereichweite. Sie bestimmt, ob eine Inventur eine Stunde oder einen halben Tag dauert. Alles andere — Leserate, Prozessor, Display — ist im Ladenalltag zweitrangig.
Alle Kennwerte sind Hersteller- oder Distributorenangaben, geprüft am 26.08.2026, die Chainway-Angaben am 31.08.2026. Auf jeder Geräteseite steht, welche Angabe belegt ist und welche nicht. Preise sind Nettopreise mit Quelle und Stand; USD-Beträge werden bewusst nicht in Euro umgerechnet.
Welches Gerät für welchen Fall
Für die Inventur in einem einzelnen Modeladen ist das Zebra TC22R die naheliegendste Wahl: ein Gerät statt zwei, 1.300 Tags pro Sekunde, rund 1.295 Euro netto. Wer bereits ein passendes Zebra-Handheld im Haus hat, fährt mit einem RFD40-Sled ab 839 Euro günstiger. An der Kasse ist der DS9908R das richtige Gerät — und ausdrücklich kein Inventurgerät. Wer den Einstieg sucht, findet ihn beim Chainway C72 für rund 942 Euro netto, mit demselben Impinj-Chip und derselben Leserate wie die Oberklasse.
Ein Laden, keine Vorgeräte
Zebra TC22R. Ein Gerät, ein Akku, eine Ladeschale, kein Adapter, der zum Host passen muss.
Zebra-Handheld schon vorhanden
RFD40-Sled ab 839 Euro netto. Vorher prüfen lassen, welcher eConnex-Adapter zu Ihrem Gerät passt.
Kassiervorgang beschleunigen
DS9908R. Liest Barcode und RFID, deaktiviert den Tag und die Warensicherung im selben Griff.
Nur Einzelteile suchen und prüfen
EM45 RFID. Diensttelefon mit UHF. Für eine Vollinventur ist es mit 20 Tags pro Sekunde nicht gebaut.
Budget entscheidet
Chainway C72 für 942 Euro netto, oder der C5 für 992 Euro mit größerem Display und Update-Zusage. Beide mit Impinj E710 und 1.300 Tags pro Sekunde.
Erst einmal ausprobieren
Chainway R6 für 659 Euro netto, aufgesteckt auf ein vorhandenes Android- oder iOS-Telefon. Nur IP54 — und das Telefon ist der schwache Punkt, nicht der Leser.
Und wenn Sie erst 2027 beschaffen?
Dann lohnt ein Blick auf zwei Geräte, die heute noch keine tragfähige Grundlage für ein Angebot sind. Der Zebra TC201 löst TC22 und TC27 als Plattform ab und ist mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 technisch deutlich weiter — die RFID-Variante ist in Europa aber erst für Ende 2026 angekündigt, und ihre Kennwerte stehen bislang nur bei Distributoren, nicht in einem offiziellen Zebra-Datenblatt. Das MEFERI ME87 geht einen ganz anderen Weg und legt den RFID-Leser in den Prozessor. Das ist der interessanteste technische Ansatz in dieser Rubrik, aber das Gerät steht im Early-Access-Programm, hat keinen erkennbaren europäischen Vertriebsweg und im Datenblatt keine Funkprüfnorm für UHF-RFID.
Wovon Sie die Finger lassen sollten
Die Zebra-Modelle TC21 und TC26 tauchen in Angeboten und Restbeständen noch auf. Beide haben seit dem 28. Februar 2025 End of Sale, der Support läuft bis 31. März 2028. Beide hatten außerdem nie integriertes UHF-RFID, sondern konnten es nur über ein aufgestecktes Sled. Wer heute ein Einsteigergerät mit eingebautem RFID sucht, landet beim TC22R — nicht bei einem „TC21-RFID“, den es nie gab.
Warum die Reichweite über die Inventurdauer entscheidet
Die Leserate ist im Laden nie der Engpass. Bei 200 Tags pro Sekunde wären 4.000 Teile rechnerisch in 20 Sekunden gelesen, bei 1.300 Tags pro Sekunde in gut drei. Die Zeit geht anderswo verloren: Mit zwei Metern Reichweite müssen Sie an jedes einzelne Warenstück heran, auch an obere Regalböden und tiefe Stapel. Mit sechs Metern tasten Sie einen Ständer aus dem Gang ab.
Das ist der Unterschied, den Datenblätter nicht zeigen. Beide Geräte lesen dieselben Etiketten, beide sind schnell genug — und trotzdem dauert dieselbe Inventur mit dem einen eine Stunde und mit dem anderen drei. Deshalb steht die Reichweite in unseren Tabellen an erster Stelle und die Leserate erst danach.
Nominale Reichweite ist ein Laborwert
Wenn ein Hersteller sechs, zwölf oder vierundzwanzig Meter angibt, ist das eine Messung im Freifeld gegen ein günstig ausgerichtetes Referenzetikett. Im Verkaufsraum sieht die Welt anders aus: Textil dämpft, Metallständer reflektieren, gestapelte Ware verdeckt sich gegenseitig, und der eigene Körper steht zwischen Antenne und Etikett. Praxisrelevant sind bei den großen Geräten eher zwei bis fünf Meter. Das ist keine Schwäche der Geräte, sondern Physik — und ein Grund, im Verkaufsgespräch nicht mit der Datenblattzahl zu argumentieren.
Kurz gesagt: Fragen Sie einen Anbieter nicht, wie viele Tags pro Sekunde sein Gerät liest. Fragen Sie, aus welcher Entfernung es einen vollen Kleiderständer zuverlässig erfasst. Die erste Zahl steht in jedem Prospekt, die zweite entscheidet über Ihren Samstagvormittag.
Alle neun Geräte im Vergleich
| Gerät | Bauform | Reichweite | Tags/s | Schutzart | Preis netto |
|---|---|---|---|---|---|
| Zebra RFD40 | Sled, braucht Host | 6+ m | 1.300+ | IP54 | ab 839 € |
| Zebra TC22R | Integriertes Handheld | 12,2 m* | 1.300 | IP65 | 1.295 € |
| Zebra TC201 | Mobilcomputer, RFID optional | 1,2 m** | 200+** | IP65/IP68 | 649–881 € |
| Zebra EM45 RFID | Smartphone-Formfaktor | 1,2 m | 20 | IP68/IP65 | 1.138 USD*** |
| Zebra DS9908R | Kassenscanner, kabelgebunden | 45,7 cm | nicht angegeben | IP42 | ab 1.080 USD*** |
| Chainway C72 | Handheld mit Pistolengriff | 26–30 m**** | 1.300+ | IP65 | 942 € |
| Chainway C5 | Handheld, 6-Zoll-Display | 30–33 m**** | 1.300+ | IP65 | 992 € |
| Chainway R6 | Sled fürs eigene Smartphone | 30 m**** | 1.000+ | IP54 | 659 € |
| MEFERI ME87 | Handheld, RFID im Prozessor | 2 m | 200 | IP68 | nicht öffentlich |
* Zebras europäisches Datenblatt nennt für den TC22R 80 ft / 24,4 m, das US-Datenblatt desselben Geräts 40 ft / 12,2 m. Wir rechnen mit der konservativen Zahl und erklären den Widerspruch auf der Geräteseite. ** RFID-Kennwerte des TC201 stammen von Distributoren, nicht aus einem offiziellen Zebra-Datenblatt; die EU-Ausführung ist erst für Ende 2026 angekündigt. *** Für EM45 RFID und DS9908R ist kein deutscher Listenpreis öffentlich. Die US-Händlerpreise dienen der Orientierung und werden bewusst nicht umgerechnet. Preisquellen: ico.de, MicroNordic, AutoID Warehouse, Atlas RFID, Barcodes Inc., alle Stand 08/2026. **** Die Chainway-Reichweiten sind Freifeldwerte des Herstellers, gemessen mit großen Anti-Metall-Etiketten. Chainway schreibt den Messhinweis selbst dazu. Im Laden, mit Bekleidungsetiketten zwischen Metallständern, rechnen wir mit einem Drittel bis einem Viertel davon — das ist unsere Einschätzung, keine Herstellerangabe. Chainway-Preise: kaufid.de und shopid.eu, netto, Stand 31.08.2026.
Sled, Integrat oder Kassenscanner
Ein Sled wird auf ein vorhandenes Handheld gesteckt und ist die günstigste Variante, wenn das Handheld schon da ist — kostet dafür zwei Akkus, zwei Ladeschalen und einen passenden Adapter. Ein Integrat ist ein einziges Gerät und im Alltag einfacher, aber in der Anschaffung teurer. Der Kassenscanner ist keine Alternative zu beiden, sondern eine Ergänzung für einen anderen Arbeitsplatz.
Das Sled
Der RFD40 ist ein reiner RFID-Leser mit eigenem 7.000-mAh-Akku, der über einen eConnex-Adapter an ein Zebra-Handheld andockt oder per Bluetooth arbeitet. Das ergibt die größte Reichweite der Rubrik. Der Preis dafür ist die Zwei-Komponenten-Logik: zwei Geräte, die geladen, verwaltet und zusammengehalten werden wollen, zusammen rund 780 Gramm, und ein Adapter, der zum jeweiligen Host passen muss. Für einen Betrieb mit einer Handvoll Geräten ist das Verwaltungsaufwand, den man nicht unterschätzen sollte.
Das Integrat
Der TC22R packt RFID, Barcode, NFC, Kamera und Touchscreen in ein Gehäuse mit Pistolengriff. 569 Gramm gegenüber rund 777 Gramm bei der Kombination aus TC22 und RFD40-Sled. Ein Akku, eine Ladeschale, kein Adapter. Der Nachteil: Sie zahlen mehr, wenn Sie das Handheld ohnehin schon hätten, und ein Pistolengriff ist an der Kasse unhandlich.
Der Kassenscanner
Der DS9908R steht in der Wippe an der Kasse und liest Barcode und RFID auf rund 45 Zentimetern. Diese kurze Reichweite ist Absicht: An der Kasse darf nicht der Artikel im Nebenregal oder in der Tasche des nächsten Kunden mitgelesen werden. Was beim Inventurgerät ein Mangel wäre, ist hier die eigentliche Leistung.
Was RFID-Hardware kostet
Ein RFID-Sled beginnt bei rund 839 Euro netto, ein integriertes Handheld liegt bei rund 1.295 Euro netto, ein RFID-Kassenscanner bei umgerechnet gut tausend Euro. Dazu kommen Ladelösungen, Ersatzakkus, beim Sled der Host-Computer und der Adapter — und in jedem Fall die Etiketten, die den größten laufenden Posten bilden.
Der deutsche Markt teilt sich bei diesem Thema in zwei Lager: Shops, die einen Preis nennen und sonst nichts erklären, und Systemhäuser, die ausführlich beraten und beim Preis auf „Demo buchen“ verweisen. Wir halten beides für vermeidbar. Deshalb steht auf jeder Geräteseite eine Preistabelle mit Händler und Stand — und daneben, was der Preis nicht enthält.
Was neben dem Lesegerät anfällt
- Etiketten. Der größte laufende Posten. Passive UHF-Etiketten kosten in Kleinmengen rund 12 bis 15 Cent pro Stück. Bei 4.000 Teilen Altbestand sind das rund 480 bis 600 Euro einmalig, dazu Neuware.
- Ladelösung und Ersatzakku. Beim Sled doppelt, weil Sled und Host je einen eigenen Akku haben.
- Host-Computer beim Sled. Der RFD40 allein zählt nichts; er braucht ein Handheld oder Smartphone und den passenden Adapter.
- Software. Ohne Bestandsführung ist ein RFID-Leser ein Gerät, das Nummern anzeigt. Die Zuordnung Nummer zu Artikel und die Übergabe an die Kasse macht die Software.
- Einrichtung und Einweisung. Einmalaufwand. Bei HANGCOUNT rund eine halbe Stunde, weil die Geräte eingerichtet geliefert werden.
Alle genannten Preise sind Nettolistenpreise beziehungsweise Händlerpreise mit Quelle und Stand 08/2026. Listenpreise sind Momentaufnahmen, Projektpreise liegen häufig darunter. Verfügbarkeit und genaue Konfiguration bitte beim Händler prüfen.
EU-Funkzulassung: worauf Sie achten müssen
In Europa arbeitet UHF-RFID nach ETSI EN 302 208 im Band 865 bis 868 MHz mit maximal 2 Watt ERP. US-Geräte senden auf 902 bis 928 MHz und dürfen in Deutschland nicht betrieben werden. Für den Betrieb im zugeteilten Band brauchen Sie keine Genehmigung der Bundesnetzagentur, aber eine CE-Kennzeichnung und eine EU-Konformitätserklärung des Herstellers.
Der häufigste Fehler beim Direktimport ist die falsche Regionsvariante. Zebra unterscheidet
die Ausführungen über die SKU-Kennung — beim TC22R etwa steht -E8 für
die europäische Fassung, -US und -FT für Nordamerika. Ein
US-Gerät sieht identisch aus, arbeitet aber im falschen Band. Lassen Sie sich die
Konformitätserklärung vor dem Kauf geben und legen Sie sie zu den Geräteunterlagen.
Ein zweiter Punkt betrifft Geräte außerhalb der etablierten Hersteller. Ein Datenblatt, das das UHF-Band nur mit „860 bis 960 MHz, regionsabhängig“ angibt und keine Funkprüfnorm für RFID aufführt, ist kein Beleg für Nichtkonformität — aber auch keiner für Konformität. Beim MEFERI ME87 ist das derzeit der Fall; wir sagen das auf der Geräteseite offen und nennen die beiden Dokumente, die man sich vor einer Beschaffung geben lassen sollte.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils geltende Fassung von ETSI EN 302 208 und die Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur.
Was neben dem Lesegerät noch dazugehört
Ein RFID-Handheld allein zählt nichts. Es braucht Etiketten an der Ware, eine Software, die Nummer und Artikel zusammenbringt, und einen Weg, das Ergebnis an das Kassensystem zu übergeben. Bei kleinen deutschen Modehändlern kommen derzeit nur rund zehn Prozent der Lieferungen bereits getaggt an — der Rest muss im Laden ausgezeichnet werden.
Häufige Fragen zu RFID-Hardware
Welches RFID-Gerät brauche ich für eine Inventur im Modeladen?
Entscheidend ist die Lesereichweite, nicht die Leserate. Ein Gerät mit sechs Metern oder mehr tastet einen Kleiderständer aus dem Gang ab; mit ein bis zwei Metern müssen Sie an jedes einzelne Teil heran. Für einen einzelnen Laden ist das Zebra TC22R als integriertes Handheld die naheliegendste Wahl, weil ein Gerät, ein Akku und eine Ladeschale genügen. Wer bereits ein passendes Zebra-Handheld besitzt, fährt mit einem RFD40-Sled günstiger.
Was kostet ein RFID-Handheld in Deutschland?
Ein Zebra RFD40 Standard beginnt bei rund 839 Euro netto, die Premium-Ausführung mit WLAN und Bluetooth liegt bei rund 1.069 Euro, mit Scan-Engine bei rund 1.199 Euro (ico.de, Stand 08/2026). Das integrierte Zebra TC22R kostet rund 1.295 Euro netto beim EU-Distributor MicroNordic. Dazu kommen der Host-Computer beim Sled, Ladelösungen, Ersatzakkus und die Software.
Wie viele Teile schafft ein RFID-Handheld pro Sekunde?
Zebra gibt für RFD40 und TC22R jeweils bis zu 1.300 Tags pro Sekunde an. Rechnerisch wären 4.000 Teile damit in gut drei Sekunden gelesen. Im Laden ist die Leserate nie der Engpass: Die Zeit geht für das Ablaufen der Fläche, für Stapelware und für obere Regalböden drauf. Deshalb ist die Reichweite die entscheidende Kennzahl.
Darf ich ein RFID-Gerät aus den USA in Deutschland betreiben?
Nein. US-Geräte arbeiten im Band 902 bis 928 MHz. In Europa gilt ETSI EN 302 208 mit 865 bis 868 MHz und maximal 2 Watt ERP. Ein US-Gerät sendet außerhalb der deutschen Allgemeinzuteilung. Achten Sie deshalb auf die europäische Ausführung, beim Zebra TC22R etwa auf die SKU-Kennung -E8.
Brauche ich für den Betrieb eine Genehmigung der Bundesnetzagentur?
Für UHF-RFID im Band 865 bis 868 MHz gilt in Deutschland eine Allgemeinzuteilung. Sie müssen kein Gerät anmelden und keine Frequenz beantragen, solange das Gerät der Norm entspricht und die CE-Kennzeichnung sowie eine EU-Konformitätserklärung vorliegen. Lassen Sie sich die Konformitätserklärung vom Händler geben und legen Sie sie ab.
Funktioniert die Hardware mit meinem Kassensystem?
Die Geräte selbst sprechen nicht mit Ihrer Kasse, das macht die Software dazwischen. HANGCOUNT übergibt den gezählten Bestand per CSV oder Excel an das vorhandene Kassensystem, das unverändert bleibt. Eine Programmierschnittstelle ist dafür nicht nötig.
Kann ich RFID-Geräte für die Jahresinventur mieten statt kaufen?
Mietangebote existieren im deutschen Markt vor allem für Barcode-MDE-Geräte. Für RFID-Handhelds ist das Angebot dünn. Rechnen Sie außerdem mit, dass die Ware vor der ersten Zählung getaggt sein muss: Ein RFID-Handheld allein hilft nicht, wenn kein Etikett am Teil hängt. Für einen einmaligen Einsatz pro Jahr lohnt RFID selten, für laufend korrekte Bestände dagegen schon.
Brauche ich zusätzlich einen RFID-Drucker?
Wenn Ihre Ware nicht bereits vom Lieferanten getaggt ankommt, ja. Bei kleinen deutschen Modehändlern kommen derzeit nur rund zehn Prozent der Lieferungen mit RFID-Etikett an. Der Drucker erzeugt das Etikett und beschreibt den Chip im selben Durchlauf. Details dazu stehen auf unserer Seite zum RFID-Drucker.
Hardware, Software und Etiketten aus einer Hand.
HANGCOUNT liefert RFID-Bestandsführung für Modeläden, Boutiquen und Sportfachgeschäfte: Software 99 Euro im Monat pro Standort, dazu einmalig 2.900 Euro für RFID-Drucker und Handheld — eingerichtet geliefert, Einweisung inklusive. Etiketten kommen mit rund 12 Cent pro Stück nach Verbrauch dazu. Alle Preise netto.
Woher die Zahlen stammen
- Zebra Technologies, Spec Sheets zu RFD40, TC2xR-Serie, EM45 und DS9908/DS9908R, europäische Fassung, abgerufen am 26.08.2026
- MEFERI Technologies, ME87 Product Specification Sheet (EN), Herstellerunterlage, Stand 08/2026
- Preisquellen netto, Stand 08/2026: ico.de und swaags.de (RFD40), MicroNordic (TC22R), AutoID Warehouse (TC201), Atlas RFID (EM45 RFID), Barcodes Inc. (DS9908R)
- ETSI EN 302 208 V3.4.1 (2023-12), Funkanlagen für die Objekterkennung im Band 865–868 MHz
- GS1, Overview of UHF frequency allocations for RAIN RFID
- Bestandsgenauigkeit und Umsatzeffekt: Beck (2018), ECR Shrinkage & On-Shelf Availability Group / GS1 UK