Chainway C5: das Handheld mit der längsten Perspektive
Der C5 ist Chainways Handheld mit 6-Zoll-Display, wechselbarem 7000-mAh-Akku und einem Pistolengriff, der noch einmal 13.400 mAh mitbringt. Technisch liegt er auf der Höhe des Marktes: 1.300 Tags pro Sekunde, 30 bis 33 Meter Freifeldreichweite, IP65. Sein eigentliches Argument ist aber ein anderes — Chainway sagt für dieses Gerät ein Update auf Android 16 zu. Diese Seite ordnet die Daten ein, nennt den Preis mit Quelle und benennt offen, was bei diesem Hersteller ungeklärt bleibt.
- Was der C5 ist und für wen
- Die Update-Zusage auf Android 16
- RFID-Leistung im Detail
- Technische Daten vollständig
- Was das im Modeladen bedeutet
- Wofür dieses Gerät nicht taugt
- Preise, Staffel und Folgekosten
- Zubehör, Laden und Software
- Alternativen im Vergleich
- Funkzulassung in Europa
- Häufige Fragen
- Quellen
Was der C5 ist und für wen
Der Chainway C5 ist ein Android-Handheld mit 6-Zoll-Display, in dem UHF-RFID, ein Barcode-Imager, NFC und eine Kamera stecken. Der Pistolengriff ist abnehmbar und bringt einen eigenen Akku mit 13.400 mAh mit. Damit ist der C5 das Gerät für die Vollinventur eines Modeladens — und dank abnehmbarem Griff auch für Wareneingang und Preisauszeichnung am Tisch brauchbar.
Chainway ist ein chinesischer Hersteller von Mobilcomputern und RFID-Geräten, der in Europa über Distributoren verkauft. Die Geräte sind technisch auf demselben Stand wie die bekannten westlichen Marken, kosten aber deutlich weniger. Der Preis dafür ist eine dünnere Dokumentation. Wer bei Zebra ein Spec Sheet öffnet, findet dort eine vollständige Normenliste, eine Zubehörmatrix und eine Support-Roadmap. Bei Chainway findet er eine Merkmalstabelle. Das ist kein Grund, die Geräte zu meiden — es ist ein Grund, im Angebot präziser zu werden.
Der C5 ist innerhalb des Chainway-Portfolios die aktuelle Handheld-Generation mit großem Display. Er steht zwischen dem etwas älteren Chainway C72, dem klassischen Arbeitstier mit 5,2-Zoll-Display, und dem Chainway R6, einem Aufsteckreader für ein vorhandenes Smartphone. Für einen Modeladen, der einmal im Jahr Vollinventur macht und dazwischen zweimal pro Woche einzelne Warengruppen nachzählt, ist der C5 das Gerät, das die nächsten fünf Jahre durchhält, ohne dass Sie die Entscheidung nach zwei Jahren wiederholen müssen.
Der wichtigste Beschaffungshinweis: zwei Gerätegenerationen im Handel
Bei Chainway sind derzeit zwei Gerätegenerationen gleichzeitig im Markt. Die ältere Ausführung arbeitet mit einem Impinj Indy R2000, die aktuelle mit der Impinj-E-Serie. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: rund 15 Meter Reichweite gegen 26 bis 31 Meter, 900 Tags pro Sekunde gegen 1.300. Das betrifft vor allem C72, C61 und R6, deren ältere Varianten weiterhin bei Händlern liegen.
Das Problem im Alltag: Manche Händler zeigen alte Datenblätter zu neuen Artikelnummern, und manche verkaufen alte Ware zu Preisen der neuen Generation. Schreiben Sie deshalb die Modulbezeichnung in den Auftrag — CM710-1 beziehungsweise Impinj E710 — und lassen Sie sich die Modulbezeichnung vor der Lieferung schriftlich bestätigen. Das ist der wichtigste Beschaffungshinweis bei diesem Hersteller, und er kostet Sie eine Zeile im Bestelltext.
Beim C5 selbst ist die Lage etwas einfacher, weil das Gerät nur in der aktuellen Generation angeboten wird. Aber auch hier gilt: Chainway nennt auf der Produktseite lediglich „based on Impinj E Series chips“ und benennt kein Einzelmodell. Wer wissen will, was er kauft, fragt danach.
- Bauform
- Android-Handheld mit 6-Zoll-Display und abnehmbarem Pistolengriff mit eigenem Akku
- UHF-Modul
- „Based on Impinj E Series chips“ (Chainway); Impinj E710 laut Distributor Cisper
- Leserate
- 1.300+ Tags pro Sekunde, zirkular polarisiert (Herstellerangabe)
- Reichweite
- 30 bis 33 m im Freifeld je nach Tag — Praxiswert rund 8 bis 11 m, eigene Umrechnung
- EU-Frequenzband
- 865–868 MHz als Hardware-Bestellvariante; 1 W (30 dBm), einstellbar +5 bis +30 dBm
- Betriebssystem
- Android 11/13, laut Hersteller auf Android 16 aktualisierbar
- Akku
- 7000 mAh wechselbar, Griffakku 13.400 mAh, 100-mAh-Stützakku für Hot-Swap
- Gewicht
- 626 g mit Akku — mit Griff kein Leichtgewicht
- Schutzart
- IP65, mehrfach 1,5 m Sturz auf Beton
- Preis
- 991,50 € netto, ab 5 Stück 941,90 € netto (kaufid.de, Stand 31.08.2026)
Ein Wort zur Bauform. 626 Gramm mit Akku sind für ein Handheld dieser Klasse normal, aber sie sind nicht wenig, und der Pistolengriff mit seinem 13.400-mAh-Akku kommt obendrauf. Das Gerät ist gebaut, um zwei Stunden lang durch einen Laden getragen und geschwenkt zu werden — nicht, um am Kassentisch schnell in die Hand genommen zu werden. Für die Kasse ist eine andere Bauform richtig, dazu mehr unter Alternativen.
Die Update-Zusage auf Android 16
Chainway gibt für den C5 an, dass Android 11 oder 13 ausgeliefert wird und das Gerät auf Android 16 aktualisierbar ist. Das ist eine Herstellerangabe ohne Termin und ohne vertragliche Bindung. Sie ist trotzdem das stärkste Argument dieses Geräts, weil ein Handheld im Ladenbetrieb fünf Jahre laufen soll und ein Android-Stand von 2023 nach fünf Jahren ein Problem ist, das kein Preisnachlass löst.
Der Punkt verdient einen eigenen Abschnitt, weil er in Datenblatt-Vergleichen fast immer untergeht. Ein Handheld wird nach Reichweite, Leserate und Preis verglichen. Was danach über fünf Jahre wirklich entscheidet, ist die Frage, ob das Gerät noch Sicherheitsupdates bekommt und ob die Inventur-App darauf noch startet.
Android-Apps werden gegen ein Ziel-API-Level gebaut. Die Google-Play-Anforderungen an dieses Level steigen jedes Jahr. Eine App, die heute für ein aktuelles Android gebaut wird, läuft auf einem alten Gerät oft noch — bis sie es eines Tages nicht mehr tut, weil eine Bibliothek eine neuere Systemversion voraussetzt. Bei einem Gerät, das Sie über fünf Jahre abschreiben, ist das kein theoretisches Risiko, sondern der wahrscheinlichste Grund für einen vorzeitigen Austausch.
Kurz gesagt: Der C5 kostet rund 50 Euro mehr als der C72. Dafür bekommen Sie die Aussage, dass das Gerät auf Android 16 aktualisierbar ist. Wenn diese Zusage hält, verlängert sie die nutzbare Lebensdauer um Jahre — und ist damit mehr wert als der Preisunterschied. Wenn sie nicht hält, haben Sie 50 Euro zu viel bezahlt. Das Verhältnis spricht deutlich für den C5.
Zwei Einschränkungen gehören dazu, und wir formulieren sie so klar wie das Argument selbst. Erstens nennt Chainway keinen Termin. Es steht „upgradable to Android 16“ auf der Produktseite, nicht „Update im Quartal X“. Zweitens ist eine Angabe auf einer Produktseite keine vertragliche Zusage. Wenn diese Aussage für Ihre Entscheidung tragend ist, lassen Sie sie sich vom Lieferanten schriftlich bestätigen, am besten mit einem Zeitraum. Das kostet eine E-Mail und schafft im Zweifelsfall eine Anspruchsgrundlage.
Zur Einordnung: Beim C72 gibt Chainway Android 11 und 13 an, dazu Sicherheitsupdates im 90-Tage-Rhythmus und die Unterstützung von Verwaltungslösungen wie Soti MobiControl. Eine Aussage zu einer künftigen Android-Version fehlt dort. Das macht den C72 nicht schlecht — es macht den C5 in diesem einen Punkt zum besseren Kauf.
Was das Lesemodul tatsächlich leistet
Das Lesemodul des C5 basiert laut Chainway auf Chips der Impinj-E-Serie und unterstützt Impinj Gen2X. Der Hersteller nennt kein Einzelmodell; erst der Europa-Distributor Cisper konkretisiert den Impinj E710. Belegt sind 1.300 und mehr Tags pro Sekunde mit zirkular polarisierter Antenne sowie 30 bis 33 Meter Reichweite im Freifeld — mit dem Messhinweis, den Chainway selbst dazuschreibt.
Das Modul: Herstellerangabe und Distributorenangabe auseinanderhalten
Hier ist eine Unterscheidung wichtig, die auf vielen Händlerseiten verwischt wird. Chainway selbst schreibt auf der Produktseite des C5 nur, das Lesemodul basiere auf Chips der Impinj-E-Serie, und nennt die Unterstützung von Impinj Gen2X. Ein Einzelmodell steht dort nicht. Erst der offizielle Europa-Distributor Cisper konkretisiert den Impinj E710 — und nennt bei dieser Gelegenheit auch den Prozessor als MediaTek MT6765, den Chainway nur als Octa-Core mit 2,3 GHz führt.
Praktisch ist das wenig dramatisch: Die E-Serie besteht aus E310, E510 und E710, und die Leistungsdaten des C5 mit 1.300 Tags pro Sekunde passen zum E710. Formal ist es trotzdem ein Unterschied, und wir kennzeichnen ihn: Die Angabe „E710“ ist eine Distributorenangabe, keine Herstellerangabe. Wenn Ihre Software oder Ihr Integrator ein bestimmtes Modul voraussetzt, gehört diese Zeile in die Bestellung.
Reichweite: 33 Meter im Katalog, 8 bis 11 im Laden
Chainway nennt drei Reichweiten, jeweils mit dem verwendeten Tag:
| Referenztag | Format | Reichweite laut Hersteller |
|---|---|---|
| Impinj MR6 | 70 × 15 mm | 30 m |
| Impinj M750 | 70 × 15 mm | 32 m |
| Alien H3 Anti-Metal | 130 × 42 mm | 33 m |
Bemerkenswert ist, dass Chainway den Messhinweis beim C5 selbst dazuschreibt. Im Original heißt es sinngemäß, die Reichweiten seien im Freien und in einer störungsarmen Umgebung gemessen worden und würden von Tags und Umgebung beeinflusst. Das ist mehr Offenheit, als viele Hersteller aufbringen, und es beantwortet die entscheidende Frage direkt: Es handelt sich um Freifeldwerte.
Sehen Sie sich den dritten Wert genauer an. Die 33 Meter werden mit einem Anti-Metall-Tag im Format 130 × 42 Millimeter erreicht. Das ist ein Industrieetikett, größer als eine Visitenkarte. Ein Hangtag im Modehandel ist ein Bruchteil davon, hat eine deutlich kleinere Antenne und hängt zwischen Stoff und Metallständer statt frei in der Luft. Die 33 Meter sagen also etwas über das Lesemodul aus, aber wenig über Ihren Laden.
Unsere Praxisregel: Setzen Sie ein Drittel bis ein Viertel des Katalogwerts an. Aus 30 bis 33 Metern werden damit rund 8 bis 11 Meter nutzbarer Reichweite im Laden. Diese Umrechnung ist eine eigene Einschätzung von HANGCOUNT und ausdrücklich keine Herstellerangabe. Zwischen dicht gepackter Ware, direkt an Metall liegenden Etiketten und in der Mitte von Stapeln liegt der Wert noch einmal darunter.
Die gute Nachricht steckt in derselben Zahl: 8 bis 11 Meter sind für eine Ladeninventur reichlich. Bei dieser Reichweite tasten Sie vom Gang aus einen kompletten Ständer ab, ohne ihn zu berühren, und erreichen obere Regalböden vom Boden aus. Der Unterschied zu Geräten mit rund einem Meter Reichweite ist qualitativ: Dort müssen Sie an jedes einzelne Warenstück heran. Grundlagen dazu stehen in unserem Artikel zu RFID-Lesegeräten.
Leserate und was sie im Modehandel bedeutet
1.300 Tags pro Sekunde klingt nach einer Marketingzahl, ist aber gut einzuordnen. EPC Gen2 arbeitet mit einem Zeitschlitzverfahren: Der Reader ruft, die Tags antworten nacheinander in zufällig gewählten Zeitschlitzen, Kollisionen werden aufgelöst und wiederholt. Es ist also kein Gleichzeitig, sondern ein sehr schnelles Nacheinander. 1.300 Antworten pro Sekunde bedeuten: Ein Ständer mit 200 Teilen ist, sofern alle Etiketten im Feld liegen, in einem Sechstel einer Sekunde erfasst.
Genau deshalb ist die Leserate im Modehandel fast nie das Kriterium. Bei 4.000 Teilen sind 900 Tags pro Sekunde rechnerisch 4,4 Sekunden und 1.300 Tags pro Sekunde rund 3 Sekunden. Beides verschwindet gegenüber der Zeit, die das Ablaufen von 120 Quadratmetern kostet. Relevant wird die Leserate erst, wenn Sie Paletten durch ein Tor fahren.
Frequenzen, Sendeleistung und Protokolle
Der C5 wird für drei Frequenzbereiche gebaut: 865 bis 868 MHz für Europa, 902 bis 928 MHz für Nordamerika und 920 bis 925 MHz für weitere Regionen. Das ist Hardware, keine Einstellung. Ein US-Gerät lässt sich nicht auf Europa umstellen. Mehr dazu im Abschnitt zur Funkzulassung.
| Merkmal | Angabe laut Chainway |
|---|---|
| Frequenz Europa | 865–868 MHz |
| Frequenz Nordamerika | 902–928 MHz |
| Frequenz weitere Regionen | 920–925 MHz |
| Sendeleistung Standard | 1 W (30 dBm), einstellbar +5 bis +30 dBm |
| Sendeleistung optional | 2 W (33 dBm) — nicht für Europa |
| Antenne | zirkular polarisiert |
| Leserate | 1.300+ Tags/s |
| Protokollunterstützung | Impinj Gen2X; das Modul basiert auf der Impinj-E-Serie |
Eine Angabe fehlt und wir sagen das offen: Chainway macht für den C5 keine Angabe dazu, ob die dBm-Werte konduktiert oder als ERP gemessen sind. Für den Ladenbetrieb ist das folgenlos, weil das Gerät in der EU-Variante ohnehin innerhalb der zugeteilten Grenzen arbeiten muss. Für eine technische Ausschreibung ist es eine Lücke, die Sie beim Distributor schließen lassen sollten. Der einzige ERP-Wert, den Chainway überhaupt irgendwo nennt, steht im Handbuch des C66 und lautet 23,58 dBm e.r.p. — für den C5 gilt er nicht.
Zum Verhältnis von Etikett und Gerät: Welcher Chip in Ihren Etiketten steckt, beeinflusst die erreichbare Reichweite mindestens so stark wie das Lesegerät. Was dabei zusammenpasst, steht auf unserer Seite zu RFID-Etiketten und Chiptypen.
Der Chainway C5 vollständig
Alle Angaben stammen von der Chainway-Produktseite des C5, abgerufen am 31.08.2026, sofern nicht anders gekennzeichnet.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauform | Android-Handheld mit abnehmbarem Pistolengriff; der Griff hat einen eigenen Akku |
| Display | 6 Zoll, 2160 × 1080; die Variante mit Fingerabdruckleser hat 5 Zoll mit 1280 × 720 |
| Prozessor | Octa-Core, 2,3 GHz; laut Distributor Cisper ein MediaTek MT6765 (Distributorenangabe) |
| Speicher | 4 GB RAM + 128 GB Flash; optional 4 GB + 64 GB |
| Betriebssystem | Android 11 oder 13, laut Hersteller auf Android 16 aktualisierbar (ohne Termin) |
| RFID-Modul | UHF, basiert laut Hersteller auf Chips der Impinj-E-Serie, Impinj Gen2X; Impinj E710 laut Distributor |
| Scan-Engine | Chainway CM60 oder Zebra SE4710; 1D und 2D |
| Kamera | 5 MP frontseitig, 13 MP rückseitig |
| NFC | vorhanden; optional zusätzlich 2 × PSAM und Fingerabdruckleser |
| Funk | WLAN 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.0, LTE optional inklusive Band 20; GPS/AGPS, GLONASS, BeiDou, Galileo |
| Akku | 7000 mAh, wechselbar; Pistolengriff mit 13.400 mAh, ebenfalls wechselbar; 100-mAh-Stützakku für den Wechsel im laufenden Betrieb. Laufzeit in Stunden: keine Herstellerangabe |
| Maße | 178,8 × 96,5 × 128,4 mm mit Pistolengriff |
| Gewicht | 626 g inklusive Akku |
| Schutzart | IP65 |
| Sturz | mehrfach 1,5 m auf Beton |
| Temperatur | Betrieb −20 bis +50 °C, Lagerung −40 bis +70 °C |
| Anschlüsse | USB; Laden über den Griff beziehungsweise die Ladeschale |
| Zertifizierungen | Zeile beim Hersteller leer — keine Normenliste veröffentlicht, siehe Abschnitt Funkzulassung |
| Garantie | 12 Monate ab Lieferung; Verlängerung auf 36 Monate kaufbar |
Akku, Griffakku und Hot-Swap
Das Akkukonzept ist der zweite Grund, den C5 dem C72 vorzuziehen, und es ist sauber durchdacht. Im Gerät sitzt ein wechselbarer 7000-mAh-Akku. Im Pistolengriff sitzt ein zweiter Akku mit 13.400 mAh, ebenfalls wechselbar. Dazu kommt ein kleiner Stützakku mit 100 mAh, dessen einzige Aufgabe darin besteht, das Gerät während des Akkuwechsels am Leben zu halten.
Praktisch heißt das: Sie können mitten in einer Inventur den Akku tauschen, ohne das Gerät herunterzufahren, ohne die App neu zu starten und ohne den Zählstand zu verlieren. Wer schon einmal eine halb fertige Inventur wegen eines leeren Akkus neu begonnen hat, weiß, was diese hundert Milliamperestunden wert sind.
Beim C72 ist ausgerechnet dieser Punkt unklar. Chainway sagt beim C66 ausdrücklich, der Akku sei wechselbar — beim C72 sagt der Hersteller es nicht. Beim C5 sagt er es. Das ist ein kleiner, aber realer Unterschied, wenn Sie über fünf Jahre planen: Ein Akku verliert Kapazität, und ein Gerät, dessen Akku sich für einen Zwanziger tauschen lässt, lebt länger als eines, das dafür eingeschickt werden muss.
Die Kehrseite steht im nächsten Abschnitt: Chainway nennt für den C5 keine Laufzeit in Stunden. Beim C72 stehen über 12 Stunden Dauerbetrieb und über 500 Stunden Standby im Datenblatt. Beim C5 steht dazu nichts. Rechnerisch liegt die Gesamtkapazität aus 7000 und 13.400 mAh deutlich über den 8000 mAh des C72, was für mindestens denselben Wert spricht — belegt ist er aber nicht, und wir behaupten ihn deshalb nicht.
Was das im Modeladen bedeutet
Rechnen wir es durch: 4.000 Teile auf 120 Quadratmetern Verkaufsfläche. Die reine Lesezeit beträgt bei 1.300 Tags pro Sekunde rund drei Sekunden und ist damit rechnerisch bedeutungslos. Der Engpass ist das Ablaufen der Fläche und das Erreichen von Stapelware und oberen Regalböden. Realistisch veranschlagen wir ein bis zwei Stunden — das ist unsere eigene Hochrechnung, keine Herstellerangabe.
Der häufigste Fehler in RFID-Präsentationen ist, die Leserate zum Verkaufsargument zu machen. Sie ist keines. Rechnen Sie stattdessen so:
| Rechenschritt | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Reine Lesezeit, Laborrate | rund 3 Sekunden | 4.000 Teile geteilt durch 1.300 Tags/s (Herstellerangabe) |
| Erfassung in Bahnen über die Fläche | rund 8 bis 12 Minuten | eigene Schätzung: mehrfaches Überstreichen derselben Ware, damit verdeckte Etiketten mitkommen |
| Reines Ablaufen der Fläche | rund 2 bis 4 Minuten | 120 m² in Bahnen von rund 2 m Arbeitsbreite ergeben etwa 60 laufende Meter; bei 0,3 bis 0,5 m/s |
| Stapelware, obere Böden, Kabinen, Schaufenster, Lager | 30 bis 60 Minuten | eigene Schätzung: Ware anheben, umschichten, gezielt nachlesen |
| Nachlesen der Fehlstellen und Abgleich | 20 bis 40 Minuten | eigene Schätzung: zweiter Durchgang, Suchmodus für Einzelteile, Differenzliste |
| Realistische Gesamtdauer | 1 bis 2 Stunden | eigene Hochrechnung von HANGCOUNT, keine Herstellerangabe |
Lesen Sie die Tabelle von unten nach oben, dann sehen Sie die Botschaft. Zwischen der reinen Lesezeit von drei Sekunden und der realen Inventurdauer von ein bis zwei Stunden liegen drei Größenordnungen. Diese Zeit steckt vollständig im Handling: im Laufen, im Anheben, im Nachlesen. Ein Gerät, das doppelt so schnell liest, verkürzt eine Inventur um exakt nichts. Ein Gerät mit größerer Reichweite dagegen schon, weil Sie damit Stapel und obere Böden erreichen, ohne die Ware anzufassen — und genau da ist der C5 gut aufgestellt.
Wo die Zeit im Modeladen wirklich hingeht
Hängende Ware auf Ständern ist der einfache Teil. Die Etiketten hängen frei, die Abstände sind gleichmäßig, die Ware steht auf Brusthöhe. Ein Ständer mit 200 Teilen ist im Vorbeigehen erledigt. Kritisch wird es an vier Stellen:
- Gestapelte Ware auf Tischen und in Fächern. Pullover in Stapeln von zehn bis fünfzehn Stück schatten sich gegenseitig ab. Hier hilft nur, den Stapel von der Seite und von oben anzutasten oder ihn einmal umzusetzen.
- Obere Regalböden und Schuhkartons über Kopfhöhe. Mit acht bis elf Metern nutzbarer Reichweite erreichen Sie sie vom Boden aus — vorausgesetzt, das Etikett zeigt nicht zur Rückwand.
- Metallnähe. Ware, die direkt an einem Metallgestell oder an einer Sicherungsschleuse liegt, wird unzuverlässig gelesen. Was auf unserer Seite zu Etiketten zur Platzierung steht, gilt hier eins zu eins.
- Anprobekabinen, Schaufenster, Reparaturkorb und Reservierungen. Das sind die klassischen Fundstellen für Differenzen — nicht weil RFID versagt, sondern weil die Ware dort schlicht nicht mitgezählt wurde.
Ist die Ein- bis Zwei-Stunden-Inventur damit realistisch?
Ja, für einen Laden dieser Größe. Aber die Zahl gehört sauber gekennzeichnet: Die ein bis zwei Stunden sind unsere eigene Hochrechnung, abgeleitet aus Fläche, Teilezahl und dem beschriebenen Zeitgerüst. Sie steht in keinem Datenblatt. Was Chainway belegt, sind 1.300 Tags pro Sekunde und die Freifeldreichweite; alles Weitere ist Rechnung und Erfahrung.
Zwei Bedingungen müssen erfüllt sein. Erstens muss der Bestand vollständig getaggt sein. Ein Teil ohne Etikett wird nicht gefunden, auch nicht von einem sehr guten Lesegerät. Für das Nachtaggen eines Altbestands rechnen wir mit 200 bis 300 Teilen pro Person und Stunde — bei 4.000 Teilen also mit rund zwei Arbeitstagen zu zweit, einmalig. Zweitens müssen die Etiketten sinnvoll platziert sein, also nicht flach zwischen Metall und Ware. Wie das im Detail abläuft, steht unter RFID-Inventur.
Der Vergleich zur bisherigen Praxis macht den Unterschied deutlich. Eine Handzählung mit Strichliste oder eine Barcode-Inventur mit Einzelscan bindet in einem Laden dieser Größe typischerweise ein ganzes Wochenende und mehrere Personen. Deshalb wird sie einmal im Jahr gemacht. Eine Inventur, die zwei Stunden dauert, können Sie monatlich machen — und genau daraus entsteht der Effekt auf die Bestandsgenauigkeit: Ohne RFID liegen Warenwirtschaftssysteme im Modehandel typischerweise bei 65 bis 75 Prozent Genauigkeit, mit regelmäßiger RFID-Zählung bei 93 bis 99 Prozent (Beck 2018, ECR Shrinkage Group und GS1 UK).
Der Griffakku spielt dabei eine Rolle, die man erst im zweiten Jahr zu schätzen weiß. Wer monatlich zählt, lädt das Gerät nicht jeden Abend, sondern greift es alle paar Wochen aus der Schublade. Ein Gerät mit zwei großen Akkus und Hot-Swap verzeiht das. Ein Gerät mit einem fest verbauten Akku verzeiht es nicht.
Wofür dieses Gerät nicht taugt
- Als einziges Gerät dieser Auswahl mit der Herstelleraussage „auf Android 16 aktualisierbar“
- 7000-mAh-Akku ausdrücklich wechselbar, dazu ein Griffakku mit 13.400 mAh
- 100-mAh-Stützakku: Akkuwechsel im laufenden Betrieb, ohne das Gerät herunterzufahren
- 1.300+ Tags pro Sekunde und 30 bis 33 m Freifeldreichweite — für eine Ladeninventur reichlich dimensioniert
- 6 Zoll mit 2160 × 1080 Pixeln: Artikelliste und Differenzliste sind ohne Scrollen lesbar
- Chainway nennt für den C5 keine Laufzeit in Stunden — beim C72 steht „über 12 h“, hier nichts
- 626 g mit Akku, dazu der Griff mit eigenem 13.400-mAh-Akku: das ist kein leichtes Gerät
- Nur 12 Monate Herstellergarantie; 36 Monate sind kaufbar, aber eben zu kaufen
- Die Zeile „Certifications“ ist beim Hersteller und bei allen geprüften Distributoren leer
- Das UHF-Modul wird vom Hersteller nur als „Impinj E Series“ benannt, nicht als Einzelmodell
- Zwei Gerätegenerationen im Handel: alte Datenblätter zu neuen Artikelnummern sind verbreitet
Die fehlende Laufzeitangabe ist der ärgerlichste Punkt. Chainway gibt beim C72 über 12 Stunden Dauerbetrieb und über 500 Stunden Standby an. Beim C5 steht in derselben Zeile nichts. Für ein Gerät, dessen Alleinstellung unter anderem das Akkukonzept ist, ist das eine seltsame Lücke. Wir können sie nicht schließen: Wir rechnen die Kapazitäten nicht in Stunden um, weil die Stromaufnahme beim Dauerlesen von der Sendeleistung, der Displayhelligkeit und der Funkanbindung abhängt. Fragen Sie beim Distributor nach einer Laufzeitangabe für den Dauerbetrieb mit aktiviertem UHF-Modul und lassen Sie sie sich schriftlich geben.
626 Gramm sind kein Leichtgewicht, und mit dem Pistolengriff kommt weiterer Akku dazu. Zum Vergleich: Der C72 wiegt 375 Gramm ohne und 673 Gramm mit UHF-Griff. Der C5 liegt also in derselben Klasse. Ein Handheld hält man nicht auf, man hält es vorgestreckt, oft mit angewinkeltem Arm, und man schwenkt es. Nach anderthalb Stunden ist das spürbar. Wenn Sie zu zweit inventieren, wechseln Sie sich ab. Wenn Sie allein arbeiten, planen Sie Pausen ein, statt sie sich später vom Arm diktieren zu lassen.
Zwölf Monate Herstellergarantie sind zu wenig, und das sagen wir deutlich. Chainway gibt 12 Monate ab Lieferung; eine Verlängerung auf 36 Monate ist kaufbar. Manche EU-Händler werben mit 24 Monaten — das ist die gesetzliche Gewährleistung des Händlers und nicht die Herstellergarantie, ein rechtlich anderer Anspruch mit anderer Beweislastverteilung. Bei einem Gerät im täglichen Einsatz ist das zweite Jahr genau das Jahr, in dem die ersten Ausfälle kommen: Ladebuchse, Akku, Triggertaste. Kalkulieren Sie die Garantieverlängerung von vornherein mit ein oder rechnen Sie das Risiko bewusst ein. Unter den Tisch gehört es nicht.
Die leere Zertifizierungszeile bleibt ein offener Punkt. Chainway veröffentlicht für den C5 keine Normenliste. Das ist kein Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung wäre — aber es ist ein Unterschied zu Herstellern, die ihre Normen offen ausweisen, und er verlagert Arbeit zu Ihnen. Details dazu im Abschnitt Funkzulassung.
Für die Kasse ist dieses Gerät falsch. Die Handheld-Bauform mit Pistolengriff ist auf stundenlanges Zielen und Auslösen optimiert, nicht auf den schnellen Griff über den Kassentisch. Wer RFID auch im Kassiervorgang nutzen will — Ware in die Wippe, alle Teile auf einmal erfasst —, braucht dafür einen Präsentationsscanner wie den Zebra DS9908R. Der C5 bleibt das Gerät für Inventur, Wareneingang, Umlagerung und die Suche nach einem einzelnen Teil.
Und die Dokumentationslage insgesamt. Bluetooth 5.0 statt 5.2 oder 5.3 ist im Alltag folgenlos. Dass eine Zubehörmatrix fehlt, dass keine Support-Roadmap veröffentlicht wird und dass ERP-Werte nicht ausgewiesen sind, ist es im Einzelfall auch. In der Summe bedeutet es aber, dass Sie mehr Fragen an den Distributor stellen müssen als bei einem westlichen Hersteller. Wer das einkalkuliert, bekommt ein sehr solides Gerät zu einem fairen Preis. Wer es nicht einkalkuliert, ist später überrascht.
Was der Chainway C5 kostet
Der Händler kaufid.de führt den C5 in der Variante C5-A13-2UN64 mit 2D-Imager, UHF-RFID, NFC und Kompass unter Android 13 zu 991,50 Euro netto, das sind 1.200,00 Euro brutto. Ab drei Stück sinkt der Nettopreis auf 961,80 Euro, ab fünf Stück auf 941,90 Euro. Stand 31.08.2026. Chainway selbst verkauft nicht an Endkunden und führt kein öffentliches Händlerverzeichnis.
| Variante und Menge | Netto | Brutto | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|
| C5-A13-2UN64 — 2D-Imager, UHF-RFID, NFC, Kompass, Android 13 | 991,50 € | 1.200,00 € | kaufid.de, 31.08.2026 |
| dieselbe Variante ab 3 Stück | 961,80 € | — | kaufid.de, 31.08.2026 |
| dieselbe Variante ab 5 Stück | 941,90 € | — | kaufid.de, 31.08.2026 |
Angegeben sind die zum Stand 31.08.2026 öffentlich gelisteten Händlerpreise mit Quelle. Preise und Verfügbarkeiten ändern sich; prüfen Sie beides vor einer Bestellung. Über einen Distributor im Projektgeschäft liegen die Preise häufig darunter. Es werden keine Fremdwährungen umgerechnet. HANGCOUNT steht in keiner Vertriebsbeziehung zu den genannten Händlern und verkauft dieses Gerät nicht zu den genannten Preisen.
Die Staffel ist bemerkenswert flach: Zwischen einem Stück und fünf Stück liegen keine 50 Euro, also rund fünf Prozent. Für einen einzelnen Laden ist das ohne Bedeutung. Für einen Filialisten mit fünf Standorten sind es 250 Euro — nett, aber kein Argument, das eine Gerätewahl umdreht. Das eigentliche Preisargument bei Chainway ist nicht die Staffel, sondern das Grundniveau.
Wo Sie das Gerät bekommen
Chainway verkauft nicht an Endkunden und führt kein durchsuchbares Verzeichnis autorisierter Händler. Praktisch gibt es drei Wege:
- kaufid.de und shopid.eu (Betreiber ITFutuRe s.r.o., Tschechien): offene Preise, deutschsprachig, Lagerbestand sichtbar, Bestellung ohne Registrierung. Das ist der einfachste Weg für ein bis fünf Geräte.
- Cisper Electronics B.V., Almere in den Niederlanden: offizieller Chainway-Distributor für Europa, Projektgeschäft, Datenblätter mit zusätzlichen Angaben. Der richtige Ansprechpartner, wenn Sie eine Konformitätserklärung, eine bestätigte Modulbezeichnung oder eine Garantieverlängerung brauchen.
- BizTech Distribution, Deutschland: nur für registrierte B2B-Händler.
In Österreich und der Schweiz haben wir keinen eigenen Distributor gefunden. Der Bezug läuft dort über die genannten EU-Adressen.
Direktimport aus China ist für kleine Stückzahlen keine Option. Wer selbst importiert, wird nach Artikel 4 der Verordnung (EU) 2019/1020 zum verantwortlichen Wirtschaftsakteur: mit eigener Anschrift auf dem Gerät, mit der Pflicht, technische Unterlagen für die Marktüberwachung vorzuhalten, und mit der Haftung für die Funkkonformität. Dazu kommen ElektroG mit Registrierung bei der Stiftung EAR, BattG für die Akkus, VerpackG, eine EORI-Nummer und die Einfuhrumsatzsteuer. Für ein einzelnes Handheld steht der Aufwand in keinem Verhältnis zur Ersparnis.
Was neben dem Gerät anfällt
Der Gerätepreis ist selten der ganze Preis. Kalkulieren Sie mit:
- RFID-Etiketten. In Kleinmengen für Deutschland rund 0,12 bis 0,15 Euro pro Stück. Bei 4.000 Teilen Erstausstattung sind das 480 bis 600 Euro, danach laufend nach Verbrauch für die Neuware. Details unter RFID-Etiketten.
- Ladeschale. Ein Gerät braucht einen festen Ladeplatz, sonst liegt es am Morgen der Inventur leer im Büro. Beim C5 gehören Gerät und Griffakku beide geladen.
- Ersatzakku. Der 7000-mAh-Akku ist ausdrücklich wechselbar, und der Stützakku macht den Wechsel im laufenden Betrieb möglich. Ein zweiter Akku ist damit kein Luxus, sondern der Grund, warum eine Inventur nicht abgebrochen werden muss.
- Garantieverlängerung auf 36 Monate. Bei 12 Monaten Herstellergarantie und täglichem Einsatz ist das die Position, die wir am ehesten mitkalkulieren würden.
- RFID-Drucker. Wenn Sie Ihre Ware selbst auszeichnen wollen — und das ist der Regelfall im Modehandel —, brauchen Sie einen Drucker, der Etikett und Chip in einem Arbeitsgang bedruckt und beschreibt. Siehe RFID-Drucker.
- Software. Ein Lesegerät ohne Bestandssoftware liefert eine Liste von Nummern. Erst die Software macht daraus einen Bestand, einen Abgleich mit dem Kassensystem und eine Differenzliste.
- Einrichtung und Einweisung. Gerät konfigurieren, WLAN einbinden, Etikettenlayout festlegen, Personal einweisen. Für die Einweisung selbst rechnen wir mit rund einer halben Stunde — die Bedienung ist einfach.
Laden, Halten, Verwalten
Das Zubehörthema ist beim C5 vergleichsweise entspannt, weil der Griffakku den größten Teil der Laufzeitfrage erledigt. Was Sie trotzdem brauchen: einen festen Ladeplatz, einen zweiten Geräteakku und eine Handschlaufe. Eine vollständige, öffentlich einsehbare Zubehörliste veröffentlicht Chainway nicht — Ladeschalen, Ersatzakkus und Halterungen sind beim Distributor zu konfigurieren.
Wir sagen an dieser Stelle lieber offen, was wir nicht belegen können, als es zu überspielen: Chainway veröffentlicht für den C5 keine vollständige Zubehörliste mit Artikelnummern. Belegt ist die Bauweise — abnehmbarer Pistolengriff mit eigenem, ebenfalls wechselbarem Akku, wechselbarer Geräteakku, Stützakku für den Wechsel im Betrieb. Welche Ladeschalen, Mehrfachlader und Halterungen dazu angeboten werden, ist beim Distributor zu konfigurieren.
Was Sie realistisch brauchen
- Einen festen Ladeplatz, an dem das Gerät nach Feierabend automatisch landet. Denken Sie daran, dass beim C5 zwei Akkus zu laden sind, wenn der Griff genutzt wird.
- Einen zweiten Geräteakku. Beim C5 zahlt sich das doppelt aus, weil der Stützakku den Wechsel ohne Neustart erlaubt.
- Eine Handschlaufe oder ein Holster, damit das Gerät zwischen zwei Ständern nicht abgelegt und dann vergessen wird. Bei 626 Gramm ist eine Schlaufe kein Zubehör, sondern Arbeitsschutz für das Handgelenk.
- Displayschutz, wenn das Gerät auch im Lager benutzt wird. IP65 schützt gegen Staub und Strahlwasser, nicht gegen Kratzer von einem Kartonschnitt.
Software und Anbindung
Chainway stellt für seine Geräte Entwicklungsunterlagen bereit: eine Android-Studio-API, eine Xamarin-API und Demo-Anwendungen mit Quellcode. Für den R6 sind diese Unterlagen ohne Login abrufbar. Für den Ladenbetrieb ist das allerdings selten die relevante Ebene. Sie brauchen keine SDK-Kenntnisse, sondern eine App, die den Bestand führt, die Etiketten mit dem vorhandenen Barcode verheiratet und das Ergebnis als CSV oder Excel an Ihr Kassensystem übergibt.
Genau dieser Ablauf — Etikett drucken, Chip beschreiben, mit dem Barcode verheiraten, zählen, abgleichen — ist der eigentliche Kern einer RFID-Einführung im Modehandel. Wie er Schritt für Schritt aussieht, steht unter RFID-Inventur. Die Grundlagen zu Frequenzen, Chips und Lesephysik stehen im Überblicksartikel RFID einfach erklärt.
Wann ein anderes Gerät besser passt
Der C5 ist unter den drei Chainway-Geräten das teuerste und zugleich das mit der längsten Perspektive. Der C72 ist rund 50 Euro günstiger, robuster dokumentiert bei der Laufzeit, aber ohne Update-Zusage. Der R6 ist der Einstieg für einen Laden, der RFID erst ausprobieren will. Gegen die günstigen Zebra-Modelle liegt Chainway etwa gleichauf; der Abstand entsteht erst gegen die Vollausstattung.
| Gerät | Netto | Bauform | Reichweite laut Hersteller | Schutzart |
|---|---|---|---|---|
| Chainway C5 | 992 € | Handheld, 6 Zoll, Griffakku | 30–33 m | IP65 |
| Chainway C72 | 942 € | Handheld mit Pistolengriff | 26–30 m | IP65 |
| Chainway R6 | 659 € | Aufsatz für ein eigenes Telefon | 30 m | IP54 |
| Zebra EM45 RFID | 760 € | Handheld ohne Griff | siehe Geräteseite | siehe Geräteseite |
| Zebra DS9908R | 824 € | stationär am Kassenplatz | Nahbereich | — |
| Zebra TC22R | siehe Geräteseite | integriertes Handheld | siehe Geräteseite | IP65 |
| Zebra RFD40 | siehe Geräteseite | Sled für Zebra-Mobilcomputer | siehe Geräteseite | IP54 |
Preise gerundet, netto, Stand 31.08.2026. Chainway-Preise: kaufid.de für C5 und R6, shopid.eu für den C72. Für die Zebra-Geräte, deren Preise hier nicht ausgewiesen sind, stehen die Werte auf den jeweiligen Geräteseiten; wir tragen sie hier nicht doppelt ein, um keine veralteten Zahlen zu verbreiten.
Unsere ehrliche Empfehlung
C5 gegen C72. Der C72 ist rund 50 Euro günstiger und beim Thema Laufzeit besser dokumentiert: über 12 Stunden Dauerbetrieb stehen dort im Datenblatt. Der C5 hat das größere Display, den sicher wechselbaren Akku, den Griffakku mit Hot-Swap und die Update-Zusage auf Android 16. Wenn Sie ein Gerät fünf Jahre betreiben wollen, nehmen Sie den C5. Wenn Sie eine belegte Laufzeitangabe brauchen, weil Ihre Inventur zwölf Stunden am Stück läuft, nehmen Sie den C72.
C5 gegen R6. Der R6 ist ein Aufsteckreader für ein vorhandenes Smartphone und kostet mit 659 Euro netto rund ein Drittel weniger. Er ist der richtige Einstieg für einen Laden, der erst einmal sehen will, ob RFID für ihn taugt. Zwei Punkte sprechen dagegen, wenn es ernst wird: IP54 statt IP65, und das Telefon ist Teil der Lösung und ihr schwächster Punkt. Rechnet man ein dediziertes Diensttelefon dazu, ist der Preisvorteil weitgehend aufgebraucht.
Chainway gegen Zebra. Gegen die günstigen Zebra-Modelle liegt Chainway preislich etwa gleichauf — der EM45 RFID kostet rund 760 Euro netto, der DS9908R rund 824 Euro. Der Abstand entsteht erst gegen die Vollausstattung mit RFD40 oder TC22R. Das Argument für Chainway ist deshalb nicht der Preis allein, sondern die Dimensionierung: Für einen Laden, der einmal im Jahr Inventur macht und sonst zweimal wöchentlich nachzählt, ist ein Gerät mit 1.300 Tags pro Sekunde ausreichend. Das Argument für Zebra ist die Dokumentation, das Servicenetz und die längere Garantie.
Wann keines dieser Handhelds passt. Wenn Ihr Hauptinteresse an der Kasse liegt und nicht bei der Inventur, ist ein Präsentationsscanner die richtige Bauform. Und wenn Sie nur gelegentlich ein einzelnes Teil suchen, reicht ein Gerät mit kurzer Reichweite — für eine Vollinventur reicht es nicht, das sagen wir deutlich. Eine Gesamtübersicht aller Geräte finden Sie in der Hardware-Rubrik.
Funkzulassung in Europa
Der Betrieb im europäischen UHF-Band 865 bis 868 MHz ist in Deutschland durch eine Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur abgedeckt; technische Grundlage ist ETSI EN 302 208 mit bis zu 2 W ERP. Chainway gibt für die EU-Variante 865 bis 868 MHz an und erklärt in seinen Handbüchern die Konformität mit der Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU. Eine ausdrückliche Nennung von EN 302 208 durch den Hersteller ließ sich nicht finden.
Die Allgemeinzuteilung
UHF-RFID im Band 865 bis 868 MHz läuft in Deutschland unter einer Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur. Das heißt: Wer ein konformes Gerät im zugeteilten Band und innerhalb der Leistungsgrenze betreibt, braucht dafür keine Einzelgenehmigung, keine Frequenzzuteilung und keine Anmeldung. Sie kaufen das Gerät, schalten es ein und arbeiten damit. Laufende Frequenzgebühren fallen nicht an. Die technische Grundlage der Zuteilung ist die harmonisierte Norm ETSI EN 302 208, die für dieses Band bis zu 2 W ERP vorsieht.
Was Chainway dazu sagt — und was nicht
Und hier gehört ein Unterschied zu den Zebra-Geräten dieser Rubrik offen benannt. Chainway nennt ETSI EN 302 208 nirgends. Nicht auf der Produktseite des C5, nicht in den Datenblättern, nicht in den Handbüchern. Die Zeile „Certifications“ ist beim C5 auf der Herstellerseite leer, und sie ist auch bei allen von uns geprüften Distributoren leer.
Belegt ist demgegenüber Folgendes:
- Chainway bietet den C5 ausdrücklich als Variante für 865 bis 868 MHz an — also für das europäische Band.
- In den Handbüchern anderer Chainway-Geräte, etwa des C72 und des C66, steht die Erklärung, das Gerät entspreche der Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU (RED).
- Ein einziger ERP-Wert taucht bei Chainway überhaupt auf: 23,58 dBm e.r.p. im Europa-Abschnitt des C66-Handbuchs. Für den C5 gilt diese Angabe nicht.
- CE- und RoHS-Zertifikate liegen bei einem EU-Distributor zum Download bereit — beim Hersteller selbst nicht.
- Die FCC-IDs, die für einzelne Chainway-Geräte auffindbar sind, belegen die US-Zulassung und nicht die EU-Konformität.
Was das für Sie bedeutet: Das ist kein Hinweis auf ein Problem. Es ist ein Unterschied zu Herstellern, die ihre Normenliste offen ausweisen — und er verlagert einen Arbeitsschritt zu Ihnen. Fordern Sie die EU-Konformitätserklärung beim Lieferanten an, bevor Sie bestellen. Wer die Geräte gewerblich weitergibt, sollte sie ohnehin vorliegen haben.
Was CE bedeutet — und was nicht
Die CE-Kennzeichnung ist die Erklärung des Herstellers, dass das Gerät den geltenden EU-Vorschriften entspricht, bei Funkanlagen insbesondere der Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU. Sie ist keine behördliche Prüfplakette und keine Genehmigung. Für Sie als Betreiber ist sie trotzdem das entscheidende Dokument: Sie bedeutet, dass der Hersteller die Konformität erklärt und dafür haftet. Das zugehörige Papier heißt EU-Konformitätserklärung, listet die angewandten Normen auf und ist das Dokument, in dem eine Nennung von EN 302 208 stehen würde. Genau deshalb lohnt es sich, danach zu fragen.
Die unangenehme Stelle: Geräte für andere Regionen
Der C5 wird für drei Frequenzbereiche gebaut. Die Frequenz ist eine Hardware-Bestellvariante, keine Einstellung im Menü. Ein Gerät für 902 bis 928 MHz lässt sich nicht auf Europa umstellen, darf hier nicht betrieben werden und ist nicht verkehrsfähig — unabhängig davon, dass es baugleich aussieht, dieselbe Software fährt und im Onlineshop günstiger wirken kann.
Bei Händlern erkennen Sie die europäische Ausführung an einem Zusatz wie ETSI in der Artikelbezeichnung. Verlassen Sie sich aber nicht auf die Schreibweise, sondern schreiben Sie die Frequenz in den Auftrag: UHF 865–868 MHz, EU-Ausführung. Zusammen mit der Modulbezeichnung sind das die zwei Zeilen, die bei diesem Hersteller Ärger vermeiden.
Die Grundlagen zu Frequenzen, Leistungsgrenzen und dem Unterschied zwischen ERP und EIRP haben wir im Grundlagenartikel RFID einfach erklärt ausführlicher aufgeschrieben. Welche Rolle die Antenne dabei spielt, steht unter RFID-Antennen.
Häufige Fragen zum Chainway C5
Wie weit liest der Chainway C5 wirklich?
Chainway nennt 30 Meter mit einem Impinj-MR6-Tag, 32 Meter mit einem M750 und 33 Meter mit einem Alien-H3-Anti-Metall-Tag im Format 130 x 42 mm. Dazu schreibt der Hersteller selbst: gemessen im Freien und in einer störungsarmen Umgebung. Wir rechnen im Laden mit einem Drittel bis einem Viertel dieser Werte, also mit rund 8 bis 11 Metern nutzbarer Reichweite. Das ist unsere eigene Umrechnung, keine Herstellerangabe.
Stimmt es, dass der C5 ein Update auf Android 16 bekommt?
Chainway gibt auf der Produktseite an, der C5 laufe mit Android 11 oder 13 und sei auf Android 16 aktualisierbar. Das ist eine Herstellerangabe, keine vertragliche Zusage und kein Termin. Sie ist trotzdem der wichtigste Unterschied zum C72, weil ein Handheld im Laden fünf Jahre laufen soll. Lassen Sie sich die Aussage vom Lieferanten schriftlich bestätigen, bevor Sie darauf planen.
Welches UHF-Modul steckt im Chainway C5?
Chainway schreibt auf der Produktseite nur, das Lesemodul basiere auf Chips der Impinj-E-Serie, und nennt die Unterstützung von Impinj Gen2X. Ein einzelnes Modell nennt der Hersteller nicht. Erst der europäische Distributor Cisper konkretisiert den Impinj E710. Wir führen die Angabe deshalb als Distributorenangabe, nicht als Herstellerangabe.
Wie lange hält der Akku bei einer Inventur?
Chainway nennt für den C5 keine Laufzeit in Stunden. Belegt sind nur die Kapazitäten: 7000 mAh im Gerät, 13.400 mAh im Pistolengriff, dazu ein 100-mAh-Stützakku für den Wechsel im laufenden Betrieb. Beim C72 gibt Chainway über 12 Stunden Dauerbetrieb an, beim C5 nicht. Rechnerisch spricht die höhere Gesamtkapazität für mindestens denselben Wert, belegt ist er aber nicht.
Was kostet der Chainway C5 in Deutschland?
Der Händler kaufid.de führt die Variante C5-A13-2UN64 mit 2D-Imager, UHF-RFID, NFC und Kompass unter Android 13 zu 991,50 Euro netto beziehungsweise 1.200,00 Euro brutto. Ab drei Stück sinkt der Nettopreis auf 961,80 Euro, ab fünf Stück auf 941,90 Euro. Stand 31.08.2026. Chainway verkauft nicht an Endkunden.
Darf ich ein Gerät mit 902 bis 928 MHz in Deutschland betreiben?
Nein. In Europa ist für UHF-RFID das Band 865 bis 868 MHz zugeteilt. Die Frequenz ist beim C5 eine Hardware-Bestellvariante und lässt sich nicht per Einstellung ändern. Ein Gerät für 902 bis 928 MHz oder 920 bis 925 MHz ist hier nicht verkehrsfähig. Schreiben Sie die EU-Variante 865 bis 868 MHz ausdrücklich in den Auftrag.
Nennt Chainway die europäische Funknorm EN 302 208?
Nicht auffindbar. Chainway gibt für die EU-Variante 865 bis 868 MHz an und erklärt in den Handbüchern die Konformität mit der Funkanlagenrichtlinie 2014/53/EU. Eine ausdrückliche Nennung von ETSI EN 302 208 ließ sich beim Hersteller nicht finden, die Zeile Certifications ist beim C5 leer. Fordern Sie die EU-Konformitätserklärung beim Lieferanten an.
Wie lange gibt Chainway Garantie?
Chainway gibt herstellerseitig 12 Monate ab Lieferung, eine Verlängerung auf 36 Monate ist kaufbar. Händler werben teils mit 24 Monaten, das ist aber die gesetzliche Gewährleistung des Händlers und nicht die Herstellergarantie. Bei einem Gerät im täglichen Einsatz ist genau das zweite Jahr das, in dem die ersten Ausfälle kommen.
Sie wollen Ihre Ware selbst auszeichnen?
HANGCOUNT bietet RFID-Bestandsführung für Modeläden, Boutiquen und Sportfachgeschäfte: Software ab 99 Euro im Monat pro Standort, dazu einmalig 2.900 Euro für die Hardware aus Drucker und Handheld, eingerichtet geliefert und mit Einweisung. Etiketten kommen mit rund 12 Cent pro Stück nach Verbrauch dazu. Alle Preise netto.
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Belege und Abrufdatum
Alle Angaben auf dieser Seite sind belegt oder als Schätzung, Hochrechnung beziehungsweise nicht belegt gekennzeichnet. Herstellerangaben sind als solche benannt, Distributorenangaben ebenfalls.
- Chainway, Produktseite „C5 Handheld Computer“: chainway.net — C5. Abgerufen am 31.08.2026. Belegt: UHF-Modul „based on Impinj E Series chips“ mit Impinj Gen2X, 865–868 / 902–928 / 920–925 MHz, 1 W (30 dBm) einstellbar +5 bis +30 dBm, 2 W (33 dBm) optional und nicht für Europa, Reichweite 30 m (Impinj MR6, 70 × 15 mm), 32 m (Impinj M750), 33 m (Alien H3 Anti-Metal, 130 × 42 mm), 1300+ Tags/s zirkular polarisiert, Scan-Engine Chainway CM60 oder Zebra SE4710, Android 11/13 und „upgradable to Android 16“, Octa-Core 2,3 GHz, 4 GB + 128 GB (optional 4 GB + 64 GB), Display 6 Zoll 2160 × 1080 beziehungsweise 5 Zoll 1280 × 720 in der Fingerabdruckvariante, Akku 7000 mAh wechselbar, Pistolengriff 13.400 mAh wechselbar, 100 mAh Stützakku, 626 g mit Akku, 178,8 × 96,5 × 128,4 mm mit Griff, IP65, mehrfach 1,5 m Sturz auf Beton, Betrieb −20 bis +50 °C, Lagerung −40 bis +70 °C, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 + 5 GHz, Bluetooth 5.0, LTE optional inklusive Band 20, GPS/AGPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, NFC, optional 2 × PSAM und Fingerabdruckleser, Kamera 5 MP vorn und 13 MP hinten.
- Chainway, Messhinweis zur Reichweite auf derselben Produktseite, wörtlich: „Ranges are measured in the open outdoors and low interference environment… affected by tags and environment.“ Abgerufen am 31.08.2026. Die Umrechnung auf einen Praxiswert von rund 8 bis 11 Metern ist eine eigene Einschätzung von HANGCOUNT und keine Herstellerangabe.
- Chainway, Zeile „Certifications“ auf der Produktseite des C5: leer. Eine Nennung von ETSI EN 302 208 ließ sich weder auf der Produktseite noch in Datenblättern oder Handbüchern finden. Dasselbe gilt für alle geprüften Distributoren. Abgerufen am 31.08.2026.
- Cisper Electronics B.V., Almere (Niederlande), offizieller Chainway-Distributor für Europa — konkretisiert das UHF-Modul des C5 als Impinj E710 und den Prozessor als MediaTek MT6765. cisper.com. Abgerufen am 31.08.2026. Diese beiden Angaben stammen vom Distributor, nicht vom Hersteller.
- kaufid.de, Preise für den Chainway C5, Variante C5-A13-2UN64 (2D-Imager, UHF-RFID, NFC, Kompass, Android 13): 991,50 Euro netto beziehungsweise 1.200,00 Euro brutto, ab 3 Stück 961,80 Euro netto, ab 5 Stück 941,90 Euro netto. kaufid.de. Abgerufen am 31.08.2026.
- Chainway, Garantiebedingungen: 12 Monate ab Lieferung, Verlängerung auf 36 Monate kaufbar. chainway.net — Warranty. Abgerufen am 31.08.2026.
- Chainway, Produktseite C72 — herangezogen für den Vergleich innerhalb der Baureihe, insbesondere für die dort ausgewiesene Laufzeit von über 12 Stunden Dauerbetrieb, die beim C5 fehlt. chainway.net — C72. Abgerufen am 31.08.2026.
- Chainway, Produktseite R6 (Aufsteckreader) — herangezogen für den Vergleich im Abschnitt Alternativen. chainway.net — R6. Abgerufen am 31.08.2026.
- shopid.eu und kaufid.de, Betreiber ITFutuRe s.r.o. (Tschechien) — offene Preise, deutschsprachig, Bestellung ohne Registrierung. Herangezogen für die Preise der übrigen Chainway-Geräte im Vergleich. Abgerufen am 31.08.2026.
- Bundesnetzagentur, Allgemeinzuteilung für Funkanlagen zur Warenidentifikation (RFID) im Frequenzbereich 865–868 MHz. Abgerufen am 31.08.2026. Grundlage dafür, dass für den Betrieb keine Einzelgenehmigung und keine Anmeldung erforderlich ist.
- ETSI EN 302 208, harmonisierte Norm für RFID-Funkanlagen im Band 865–868 MHz mit bis zu 2 W ERP: etsi.org — EN 302 208 (PDF). Abgerufen am 31.08.2026. Die Norm ist der rechtliche Rahmen; sie wird auf dieser Seite ausdrücklich nicht als Herstellerangabe für den C5 behauptet.
- Verordnung (EU) 2019/1020 über Marktüberwachung und die Konformität von Produkten, Artikel 4 — Pflichten des verantwortlichen Wirtschaftsakteurs bei Direktimport. eur-lex.europa.eu. Abgerufen am 31.08.2026.
- Beck, A. (2018), ECR Shrinkage & On-Shelf Availability Group / GS1 UK — Bestandsgenauigkeit ohne RFID 65 bis 75 Prozent, mit RFID 93 bis 99 Prozent.
Stand aller Angaben: 31.08.2026. Preise und Verfügbarkeiten ändern sich; prüfen Sie beides vor einer Bestellung beim Händler oder Distributor. HANGCOUNT steht in keiner Vertriebsbeziehung zu den genannten Händlern und verkauft die beschriebenen Geräte nicht zu den genannten Preisen.