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RFID-Drucker im Vergleich.

Vier Hersteller, drei Geräteklassen, ein Zweck: das Anhängeetikett drucken und den Chip darin im selben Durchlauf beschreiben. Diese Seite stellt die RFID-Etikettendrucker von Zebra, TSC, Honeywell und SATO nebeneinander — mit Nettopreisen und Quelle, mit dem kleinsten Etikettenabstand, den jeder Hersteller belegt, und mit der Antwort darauf, ob sich RFID nachrüsten lässt. Einen Testsieger nennen wir nicht. Wir nennen vier Situationen und jeweils das Gerät, das dazu passt.

Einordnung

Drei Klassen, nicht ein Feld

Kurze Antwort

RFID-Drucker in einen Topf zu werfen führt in die Irre. Es gibt Tischgeräte um zwei bis drei Kilogramm für den Laden, Industriegeräte um zehn bis zwanzig Kilogramm für zentrale Auszeichnung, und mobile Geräte unter einem Kilogramm für den Wareneingang. Sie unterscheiden sich nicht in der Funkleistung, sondern in Durchsatz, Gehäuse und Medienvorrat. Für einen einzelnen Modeladen ist die Tischklasse die richtige Antwort — die anderen beiden lösen ein Problem, das er nicht hat.

Alle vier Hersteller bedienen alle drei Klassen. Das macht den Vergleich erst sinnvoll: Ein SATO CL6NX Plus für 4.489,53 Euro netto ist nicht besser als ein Zebra ZD621R für 1.348,10 Euro netto, er ist für etwas anderes gebaut. Wer die Klassen mischt, vergleicht ein Lieferfahrzeug mit einem Lastenrad.

Wofür die Klassen gebaut sind

  • Tischgerät. Steht neben dem Rechner im Büro oder unter der Kasse. Rolle bis etwa 127 Millimeter Durchmesser, Farbband bis 300 Meter. Reicht für laufende Auszeichnung von Neuware und für die Erstauszeichnung eines Ladens, wenn man sie über ein paar Tage verteilt.
  • Industriegerät. Metallgehäuse, größere Rollen, höherer Durchsatz, Dauerbetrieb. Sinnvoll, wenn eine Zentrale für mehrere Filialen auszeichnet oder wenn täglich vierstellige Stückzahlen anfallen.
  • Mobiles Gerät. Akku, unter einem Kilogramm, geht mit an die Palette. Praktisch im Wareneingang — aber die geprüften Modelle drucken ausschließlich thermodirekt, und dieser Druck verblasst. Als einziges Gerät im Laden ungeeignet.
Tischgeräte

Tischdrucker im Vergleich

Kurze Antwort

Vier Tischgeräte mit UHF-RFID stehen sich gegenüber: TSC TH240R, Zebra ZD621R, Honeywell PC45d und SATO CT4-LX. Technisch liegen sie eng beieinander — 203 oder 300 dpi, rund 104 bis 108 Millimeter Druckbreite, 6 bis 8 Zoll pro Sekunde. Auseinander gehen sie beim Preis, beim belegten Etikettenabstand und bei der Frage, ob es das Gerät auch ohne RFID gibt.

GerätAuflösungDruckbreiteGeschwindigkeit Kleinster EtikettenabstandPreis netto
Zebra ZD621R
Thermotransfer und Thermodirekt
203 / 300 dpi104 / 108 mm 8 / 6 ips16 mm 1.348,10 €
TSC TH240R / TH340R
Thermotransfer und Thermodirekt
203 / 300 dpi108 / 105,7 mm 8 / 6 ips15,9 mm* ab 1.626,00 €
Honeywell PC45d
Thermodirekt, PC45t mit Farbband
203 / 300 dpi108 / 106 mm 2–8 / 2–6 ipsnicht dokumentiert 1.731,81 €
SATO CT4-LX
Thermotransfer und Thermodirekt
203 / 305 dpi104 mm 8 / 6 ipsnicht auffindbar 2.117,51 €**

* TSC hat den Etikettenabstand der TH-Serie erst spät veröffentlicht: Das TH/DH-Datenblatt mit Stand 23.10.2025 nennt für die RFID-Ausführungen 15,9 Millimeter und RAIN UHF Passive nach GS1 EPC Gen2 v2 und ISO 18000-63 — dieselben Werte wie bei allen anderen TSC-Baureihen. Die Zuordnung zur exakten Modellspalte war aus der Textebene des PDF nicht zweifelsfrei auszulesen; lassen Sie sich den Wert für Ihre Artikelnummer vom Händler bestätigen. TSC-Preis: jarltech.com, Artikelnummer TH240R-A001-0002, 1.626,00 Euro; die Seite weist ausdrücklich aus, dass die Preise in Euro und ohne Mehrwertsteuer gelten. Mit MFi-Bluetooth 1.752,00 Euro, mit Bluetooth und WLAN 1.849,00 Euro. Der spanische Händler aidet.es führt dieselbe Artikelnummer mit demselben Listenpreis von 1.626,00 Euro netto und verkauft sie für 1.219,50 Euro netto — ein Hinweis darauf, dass die Straßenpreise in dieser Klasse deutlich unter der Liste liegen, und zwar bei allen vier Herstellern. ** Der SATO-Preis gilt für den CT412LX mit 305 dpi, RFID UHF, USB, LAN, WLAN, Bluetooth, Spender und Echtzeituhr (ico.de, Artikel bdsic31, netto 2.117,51 Euro, brutto 2.519,84 Euro). Die Kategorieseite führt zwanzig weitere Ausstattungsvarianten. Zebra-Preis: mediaform.de, Artikel 3006-005, netto 1.348,10 Euro, brutto 1.604,24 Euro; mit WLAN 1.520,60 Euro netto. Honeywell-Preis: jarltech.com, Artikelnummer PC45D00EU00200, netto (Fußzeile „Prices are in EUR, exclusive of VAT“). Alle Beträge Stand 04.09.2026.

Was die Tabelle nicht zeigt

Der SATO CT4-LX ist das einzige Gerät der vier, dessen Herstellerdatenblatt eine eigene Zahl für RFID-Medien nennt: Der maximale Rollendurchmesser fällt bei RFID-Etiketten von 128 auf 115 Millimeter. Das klingt nach einer Fußnote, ist aber ein Hinweis darauf, dass das Gerät für RFID-Rollen tatsächlich ausgelegt wurde und nicht nur ein Modul eingebaut bekam.

Beim Honeywell PC45 gibt es einen offenen Punkt, den wir nicht auflösen können: Jarltech führt die Artikelnummer PC45D00EU00200 regulär im europäischen Sortiment, ein US-Händler bezeichnet exakt dieselbe Nummer als „LATAM ONLY“. Beide Angaben stehen so in den Quellen. Wer dieses Gerät beschafft, sollte sich die europäische Ausführung ausdrücklich bestätigen lassen.

Und beim TSC TH240R gilt, was auf der Geräteseite steht: RFID gibt es nur ab Werk. Das R gehört in die Bestellung, sonst steht ein Etikettendrucker im Laden, der nie ein RFID-Etikett beschreiben wird.

Industriegeräte

Industriedrucker im Vergleich

Kurze Antwort

In dieser Klasse liegen die Preise zwischen rund 1.526 und 5.813 Euro netto — und der Abstand hat wenig mit der RFID-Leistung zu tun. Er entsteht aus Druckkopfbreite, Auflösung, Durchsatz und Gehäuse. Für die Auszeichnung von Kleidung ist der teuerste Drucker nicht der bessere; er ist der für andere Aufgaben gebaute.

GerätAuflösungGeschwindigkeit EtikettenabstandRFIDPreis netto
Zebra ZT231 RFID 203 / 300 dpi12 / 8 ipsnicht dokumentiert Feldkit1.525,90 €
TSC MB241R 203 dpi12 ips15,9 mm Werk oder Nachrüstsatz1.755,75 €*
Zebra ZT411 RFID 203 / 300 dpi14 ips16 mm Feldkit2.481,40 € / 3.724,00 €**
SATO CL4NX Plus 203 / 305 / 609 dpi14 ips21–75 mm*** Werksausführung3.241,73 €
Zebra ZT610 RFID 203 / 300 dpinicht erhoben16 mm Feldkit, laut Zebra fünf Minuten3.078,00 €
TSC T6000e 4 Zoll 203 / 300 / 600 dpi14 / 12 / 6 ips15,9 mm Werksausführungab 3.535,00 €*
Honeywell PM45 203–600 dpi14 ipsnicht dokumentiert Werk oder Kit 50180233-0013.668,70 €
SATO CL6NX Plus 203 / 305 dpi10 / 8 ipsnicht auffindbar Werksausführung4.489,53 €
Honeywell PX45 203–600 dpinicht erhoben50,8 mm**** nur ab Werk5.813,33 € / 4.080,04 €**

* Die RFID-Ausführung der MB241-Serie hat eine eigene Artikelnummer: MB241R-A001-0202, bei aidet.es mit 1.755,75 Euro netto (Liste 2.341,00 Euro, brutto 2.124,46 Euro). Derselbe Händler führt die Ausführung ohne RFID, MB241T-A001-0202, mit 802,50 Euro netto. Der Aufpreis für RFID liegt damit bei rund 950 Euro netto. Die vielfach zitierten 727,50 Euro von tsc-drucker.com sind der Preis des Basisgeräts ohne RFID. Die Jarltech-Preise für den T6000e sind ohne Steuerbasis angegeben. ** Zwei Händler, dieselbe Artikelnummer, ein Unterschied von rund 1.240 Euro: Der Zebra ZT411 RFID mit der Nummer ZT41142-T0E00C0Z steht bei mediaform.de mit 2.481,40 Euro und bei autoid-shop.com mit 3.724,00 Euro, dort ausdrücklich als Listenpreis zzgl. MwSt. Beim Honeywell PX45 mit der Nummer PX45A00EU0000200 nennt jarltech.com 5.813,33 Euro netto und itgstore.eu 4.080,04 Euro zzgl. MwSt. Wir nennen beide Beträge und lösen den Widerspruch nicht auf. *** SATO nennt im Inlay-Leitfaden zum CL4NX Plus keinen festen Wert, sondern eine je nach Inlay unterschiedliche Mindesttrennung zwischen rund 21 und 75 Millimetern. **** Honeywell nennt für PX45 und PX65 keinen Etikettenabstand, sondern eine Mindest-Etikettenlänge von 50,8 Millimetern — das ist eine andere Größe und nicht direkt vergleichbar. „Nicht erhoben“ heißt: Der Wert steht in den von uns geprüften Unterlagen nicht an einer Stelle, an der wir ihn belegen könnten. Alle Preise Stand 04.09.2026.

Der Preisfall, den es nicht gibt

In Preisvergleichen taucht der TSC MB241 regelmäßig mit 727,50 Euro netto auf und sieht damit aus wie das mit Abstand günstigste RFID-Industriegerät — günstiger als jedes Tischgerät. Diese Zahl gilt aber für das Basisgerät ohne RFID. Die RFID-Ausführung hat eine eigene Artikelnummer, MB241R-A001-0202, und kostet 1.755,75 Euro netto. Der Aufpreis von rund 950 Euro ist damit größer als der halbe Gerätepreis. Wer nach dem billigsten Weg zu einem RFID-Industriedrucker sucht, landet nicht beim MB241, sondern beim Zebra ZT231 RFID für 1.525,90 Euro netto.

Wir haben diese Zahl selbst zwei Tage lang als offene Frage auf dieser Seite stehen gehabt und dazugeschrieben, dass der RFID-Aufpreis nicht ausgewiesen ist. Er ist es jetzt — bei einem spanischen Händler, der beide Artikelnummern nebeneinander führt. Details zur Baureihe stehen auf unserer Seite zur MB241-Serie.

Zwei Baureihen, die Sie nicht mehr bestellen sollten

TSC hat die Serien T800 und T4000 zum 30. Juni 2026 eingestellt. Das steht auf TSCs eigener Liste eingestellter Produkte, mit der TH240-Serie beziehungsweise der MB241-Serie als Nachfolger. Für den T800 kommt eine Einschränkung dazu, die man gelesen haben sollte: Laut Fußnote sind das UHF-RFID-Modul und das Display-Modul selbst abgekündigt, TSC kann für diese beiden Baugruppen also keine Ersatzteile mehr liefern — bei einem RFID-Drucker ist das die entscheidende Baugruppe. Die Produktseiten beider Serien stehen unverändert online und tragen keinen Hinweis darauf. Beides steht so bei TSC; wir lösen den Widerspruch nicht auf, sondern raten dazu, sich den Lebenszyklusstatus vor jeder Bestellung schriftlich bestätigen zu lassen.

Mobile Geräte

Mobile Drucker im Vergleich

Kurze Antwort

Drei mobile RFID-Drucker sind für den Handel relevant: TSC Alpha-40L, Zebra ZQ511R/ZQ521R und Zebra ZQ630 Plus RFID. Alle drei haben denselben grundsätzlichen Nachteil: Sie drucken ausschließlich thermodirekt. Für Anhängeetiketten, die eine Saison am Teil bleiben, ist das der falsche Druck — er verblasst unter Licht. Als Zweitgerät im Wareneingang sind sie trotzdem sinnvoll.

GerätAuflösungDruckbreiteGewicht SchutzartPreis netto
TSC Alpha-40L 203 dpi104 mm985 g IP54ab 1.775,00 €*
Zebra ZQ511R / ZQ521R nicht erhoben72 / 104 mm630 / 790 g IP542.020,00 €
Zebra ZQ630 Plus RFID nicht erhobennicht erhoben1,1 kg IP54nicht belegt**

* Jarltech nennt 1.775,00 Euro für die Bluetooth-Ausführung und 2.070,00 Euro mit zusätzlichem WLAN, die Steuerbasis ist nicht eindeutig ausgewiesen. Der US-Händler atlasrfidstore.com nennt 1.510,00 USD bei 2.200,00 USD Liste; wir rechnen diesen Betrag bewusst nicht um. ** Für den ZQ630 Plus RFID lieferte die Preisseite des deutschen Händlers am 04.09.2026 einen Fehler 404. Wir tragen keinen Preis ein, den wir nicht mehr belegen können. Der Zebra-Preis für ZQ511R und ZQ521R stammt von barcode-shop.com, netto. Zum Etikettenabstand: Zebra nennt für den ZQ630 Plus 16 Millimeter, für ZQ511R und ZQ521R ist der Wert im Datenblatt nicht genannt. Der Alpha-40L verarbeitet laut TSC Etiketten ab 15,9 Millimeter Länge, empfiehlt bei RFID-Medien aber einen Rollendurchmesser bis 62 Millimeter — die Rolle ist hier die eigentliche Grenze.

Kaufkriterien

Worauf es beim RFID-Drucker wirklich ankommt

Kurze Antwort

Vier Dinge entscheiden, und die Druckgeschwindigkeit gehört nicht dazu: der kleinste verarbeitbare Etikettenabstand, ob das Gerät im selben Durchlauf druckt und codiert, ob es sich auf ein neues Etikettenmaterial selbst kalibriert, und ob es thermotransfer kann. Alles andere ist Ausstattung.

1. Der kleinste Etikettenabstand

Das ist die Kennzahl, die im Modehandel zuerst begrenzt. Anhängeetiketten sind klein, und wenn der Drucker einen Mindestabstand von 25 Millimetern zwischen zwei Chips braucht, können Sie Ihre Wunschetiketten nicht verwenden. TSC nennt für MB241, T4000 und T6000e 15,9 Millimeter, Zebra für ZD621R, ZT411, ZT421, ZT610 und ZQ630 Plus jeweils 16 Millimeter. SATO gibt für den CL4NX Plus keinen festen Wert an, sondern eine inlayabhängige Spanne von rund 21 bis 75 Millimetern. Honeywell nennt für PX45 und PX65 nur eine Mindest-Etikettenlänge von 50,8 Millimetern und für PC45 und PM45 überhaupt keinen Wert.

TSC hat den Wert für die TH-Serie erst spät nachgereicht: Das TH/DH-Datenblatt mit Stand 23.10.2025 nennt für die RFID-Ausführungen ebenfalls 15,9 Millimeter, dazu RAIN UHF Passive nach GS1 EPC Gen2 v2 und ISO 18000-63 und On-Metal-Etiketten bis 1,35 Millimeter Dicke im Abreißbetrieb. In der RFID-Broschüre und im RFID Labeling Reference Manual von TSC fehlt die TH-Serie weiterhin. Wer sich auf den Wert verlässt, sollte ihn sich für seine Artikelnummer bestätigen lassen.

Praktische Folge: Legen Sie das Etikett fest, bevor Sie den Drucker festlegen. Lassen Sie sich vom Händler bestätigen, dass genau dieses Inlay auf genau diesem Gerät zuverlässig codiert wird — am besten mit einer Musterrolle. Welche Bauformen für Kleidung überhaupt in Frage kommen, steht auf unserer Seite zu den RFID-Tags und Etiketten.

2. Drucken und Codieren in einem Durchlauf

Alle vier Hersteller beherrschen das, nennen es aber verschieden. TSC schreibt „Encode During Print“, Zebra nennt es „Adaptive Encoding Technology“ und wirbt damit, dass komplexe Regeln zur Chipplatzierung entfallen. SATO beschreibt im eigenen Inlay-Leitfaden zum CL4NX Plus die Gegenprobe: Für stabiles Codieren empfiehlt der Hersteller, nicht schneller als 4 Zoll pro Sekunde zu drucken. Das ist die ehrlichste Angabe der vier — sie sagt, dass die Datenblattgeschwindigkeit und die Codiergeschwindigkeit zwei verschiedene Zahlen sind.

3. Automatische Kalibrierung

Ein RFID-Drucker muss wissen, wo im Etikett der Chip sitzt. TSC kalibriert automatisch und schiebt dafür drei bis vier Etiketten vor. Zebra löst dasselbe Problem über die Adaptive Encoding Technology. Ohne diese Funktion richten Sie jedes neue Etikettenmaterial von Hand ein — das ist der Unterschied zwischen fünf Minuten und einem halben Nachmittag beim Materialwechsel.

4. Thermotransfer statt Thermodirekt

Thermodirekt braucht kein Farbband, und das spart im Verbrauch. Der Druck verblasst aber unter Licht und Wärme, im Schaufenster innerhalb weniger Wochen. Für Anhängeetiketten, die über eine Saison am Teil bleiben, ist Thermotransfer der einzig sinnvolle Weg. Die Tischgeräte von Zebra, TSC und SATO können beides; der Honeywell PC45 wird als Thermodirekt- und als Thermotransfermodell geführt, die mobilen Geräte aller Hersteller drucken nur thermodirekt.

Was nicht entscheidet: die Geschwindigkeit

Ein Tischgerät mit 8 Zoll pro Sekunde druckt rechnerisch etwa 20 Anhängeetiketten pro Minute. 4.000 Teile sind damit in gut drei Stunden reiner Maschinenzeit ausgezeichnet. Der Engpass liegt woanders: Wir rechnen mit 200 bis 300 Teilen pro Person und Stunde für das Anbringen — das ist unsere eigene Erfahrungszahl, keine Herstellerangabe. Für 4.000 Teile sind das rund 15 bis 20 Arbeitsstunden. Der Drucker steht dabei die meiste Zeit still. Wie der ganze Ablauf zusammenhängt, steht im Ratgeber RFID-Drucker.

Funkzulassung

Was in den Datenblättern nicht steht

Kurze Antwort

Kein geprüftes Drucker-Datenblatt von Zebra und keines von TSC nennt ein Frequenzband. Bei Honeywell nennt allein das Datenblatt zu PX45 und PX65 eine Zahl: 865 bis 928 Megahertz. Bei SATO steht die einzige europäische Angabe im Inlay-Leitfaden zum CL4NX Plus: 865 bis 868 Megahertz nach ETSI. Aus dem Prospekt lässt sich die Europatauglichkeit also nicht ablesen — sie hängt an der Länderausführung, und die muss man sich bestätigen lassen.

Das ist keine Nachlässigkeit der Hersteller, sondern ihre Systematik: Sie regeln die Funkzulassung über die Artikelnummer und die Regionsvariante, nicht über das Datenblatt. Trotzdem führt es beim Einkauf regelmäßig in die Irre, weil Händler die Lücke mit eigenen Formulierungen füllen. „Global (865–928 MHz)“ steht in mehreren Shops — das ist eine Händlerangabe und keine EU-Angabe.

HerstellerFrequenzangabe im DruckerdatenblattWo doch eine Zahl steht
Zebrakeine, in keinem der geprüften Datenblätter nur im Datenblatt des RE40-Moduls: 865–928 MHz weltweit, zertifiziert für FCC, Kanada und ETSI
TSCkeine, in keinem modellbezogenen Datenblatt nur Händlerangaben „Global (865–928 MHz)“ — keine Herstellerangabe. TSC nennt zwar Protokoll und Etikettenabstand, aber in keinem Dokument eine Frequenz
Honeywellnur PX45 und PX65: 865–928 MHz Konfigurationsleitfaden PX45/PX65: 869 MHz für Europa, 915 MHz für Nordamerika
SATOkeine in den Hauptdatenblättern CL4NX-Plus-Inlay-Leitfaden: 865–868 MHz nach ETSI, 902–928 MHz nach FCC; S84NX/S86NX-Datenblatt abweichend 868–960 MHz

Ein Sonderfall zur Vorsicht: Honeywells PX240SR ist laut Herstellerdatenblatt ausdrücklich für den chinesischen Markt entwickelt und arbeitet auf 920 bis 925 Megahertz. Dieses Band ist in Europa nicht zugeteilt. Ein europäischer Preis für das Gerät war nicht auffindbar, und das ist in diesem Fall ein gutes Zeichen.

In Europa gilt für UHF-RFID die ETSI-Norm EN 302 208 mit dem Band 865 bis 868 Megahertz und maximal 2 Watt ERP, eingebettet in die CEPT-Empfehlung ERC/REC 70-03. In Deutschland regelt das die Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur: Sie brauchen keine Genehmigung und melden kein Gerät an, solange es der Norm entspricht, eine CE-Kennzeichnung trägt und eine EU-Konformitätserklärung vorliegt.

Was Sie konkret tun sollten: Lassen Sie sich vor der Bestellung schriftlich bestätigen, dass die angebotene Artikelnummer die europäische Ausführung ist, und lassen Sie sich die EU-Konformitätserklärung geben. Bei einem Eigenimport aus Drittländern werden Sie nach Artikel 4 der Verordnung (EU) 2019/1020 selbst zum Verantwortlichen und tragen dazu die Registrierungspflichten nach ElektroG, BattG und VerpackG. Für das Vereinigte Königreich gilt seit dem Austritt ein eigener Rahmen mit Ofcom IR 2030 und UKCA.

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils geltende Fassung von ETSI EN 302 208 und die Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur.

Preise

Warum dieselbe Artikelnummer zwei Preise hat

Kurze Antwort

Bei zwei Geräten dieser Übersicht nennen zwei Händler für dieselbe Artikelnummer Beträge, die um mehr als tausend Euro auseinanderliegen. Das ist kein Fehler in der Recherche, sondern der Zustand des Marktes: Listenpreis, Aktionspreis und Projektpreis stehen nebeneinander, und die Steuerbasis wird nicht überall ausgewiesen. Wir nennen beide Zahlen mit Quelle, statt eine auszuwählen.

Die beiden Widersprüche

  • Zebra ZT411 RFID, Nummer ZT41142-T0E00C0Z. mediaform.de nennt 2.481,40 Euro neben einem durchgestrichenen UVP von 2.952,87 Euro; autoid-shop.com nennt 3.724,00 Euro und beschreibt den Betrag ausdrücklich als empfohlenen Hersteller-Listenpreis zzgl. MwSt. Differenz: rund 1.240 Euro.
  • Honeywell PX45, Nummer PX45A00EU0000200. jarltech.com nennt 5.813,33 Euro netto, itgstore.eu 4.080,04 Euro zzgl. MwSt. Differenz: rund 1.730 Euro. Die Ursache lässt sich von außen nicht klären.

Der zweite Fallstrick: die Steuerbasis

Nicht jeder Shop schreibt dazu, ob ein Betrag netto oder brutto ist. Beim Honeywell PC45d nennt jarltech.com 1.731,81 Euro und weist in der Fußzeile netto aus; ein anderer Anbieter listet dieselbe Artikelnummer mit „ab 1.057,65 Euro“ inklusive Mehrwertsteuer. Das sind nicht nur zwei Preise, das sind zwei verschiedene Bezugsgrößen. Wo eine Quelle die Steuerbasis nicht ausweist, steht auf dieser Seite „Steuerbasis nicht ausgewiesen“, und wir rechnen den Betrag nicht um.

Und der dritte: der Ankerpreis

Bei SATO stehen die Preise bei ico.de durchgängig mit einem Nachlass von 35 Prozent auf einen genannten UVP. Ein solcher Ankerpreis sagt wenig über den Marktpreis. Wir übernehmen deshalb den tatsächlich geforderten Betrag und nicht den UVP.

US-Preise werden auf dieser Seite grundsätzlich nicht in Euro umgerechnet. Ein umgerechneter Dollarpreis suggeriert eine Vergleichbarkeit, die es wegen Zoll, Einfuhrumsatz- steuer, Länderausführung und Gewährleistung nicht gibt. Alle Beträge sind Zeitpunktpreise einzelner Händler, geprüft am 04.09.2026 — keine Marktpreise und keine Angebote von uns.

Nachrüsten

Werksoption oder Nachrüstsatz

Kurze Antwort

Ob sich RFID nachrüsten lässt, hängt am Modell und nicht am Hersteller. Bei den Industriegeräten von Zebra und Honeywell gibt es dokumentierte Kits, bei den Tischgeräten in der Regel nicht. Für den Laden ist die Konsequenz einfach: Bestellen Sie das Tischgerät gleich in der RFID-Ausführung. Ein nachträglicher Wechsel bedeutet in dieser Klasse ein neues Gerät.

GerätNachrüstbar?Beleg
Zebra ZT610 / ZT620ja, im Feld Zebra: Umrüstung auf RFID-Codierung in fünf Minuten
Zebra ZT231 / ZT411ja, Feldkit Datenblatt: RFID-System vom Benutzer vor Ort erweiterbar; On-Metal-Kit beim ZT411 nicht für 600 dpi
Zebra ZD621R / ZD611Rnicht dokumentiert RFID nur als eigenes Werks-Artikelnummernpaar; kein Kit in den geprüften Unterlagen
TSC MB241-Serieja, Händler-Nachrüstsatz TSC führt RFID als Werksoption (MB241R) und als Nachrüstsatz; Aufpreis rund 950 € netto
TSC TH240R / TH340Rnein RFID nur ab Werk; nachrüstbar ist nur ein externes Abreiß- oder Schneidemodul
Honeywell PM45 / PM65ja, Kit 50180233-001 antegis.de: 643,50 € netto, als Sonderartikel ohne Rückgaberecht
Honeywell PX45 / PX65nur durch autorisierte Techniker Konfigurationsleitfaden: „Must be ordered from factory, not field installable“; Kits 50147009-002 und 50147010-002
Honeywell PC45nein RFID nur als werksseitig konfigurierte Artikelnummer
SATO CL4NX Plus, CL6NX Plus, CT4-LXeigene RFID-Ausführungen SATO führt UHF- und HF-Modelle als getrennte Produkte; kein Nachrüstkit dokumentiert

Der Encoder-Baustein wird von zwei der vier Hersteller genannt. Zebra nennt den RE40, belegt für ZD621R, ZD611R und ZT231. Für TSC führt Impinj auf seiner eigenen Partnerseite den Impinj E310 für T800, T4000, T6000e, Alpha-40L und die Druckwerk-Reihe PEX-2000 auf — für die TH-Serie und die MB241-Serie nennt auch Impinj kein Modul. Honeywell und SATO nennen in keinem geprüften Dokument einen Modulnamen.

Empfehlung

Vier Situationen, vier Empfehlungen

Kurze Antwort

Es gibt keinen besten RFID-Drucker, weil die vier Hersteller in der für den Handel relevanten Klasse technisch dicht beieinanderliegen. Was den Ausschlag gibt, ist die Situation: ein einzelner Laden, eine Zentrale für mehrere Filialen, ein vorhandener Industriedrucker oder das Auszeichnen im Wareneingang. Zu jeder dieser vier Lagen passt ein anderes Gerät.

1

Ein Laden, laufende Auszeichnung

Tischgerät mit Thermotransfer. Der günstigste Preis mit ausgewiesener Steuerbasis ist der Zebra ZD621R mit 1.348,10 Euro netto und einem belegten Etikettenabstand von 16 Millimetern. Der TSC TH240R ist funktional gleichwertig, aber sein Etikettenabstand ist nicht belegt und der Händlerpreis ohne Steuerbasis angegeben.

2

Zentrale zeichnet für mehrere Filialen aus

Industrieklasse, und hier ist der Zebra ZT231 RFID mit 1.525,90 Euro netto der günstigste belegte Einstieg — mit dokumentiertem Feldkit. Der TSC MB241R liegt mit 1.755,75 Euro netto darüber, nicht darunter: Die oft zitierten 727,50 Euro gelten für das Gerät ohne RFID.

3

Industriedrucker steht schon da

Erst nachrüsten prüfen, dann kaufen. Bei ZT610 und ZT620 nennt Zebra fünf Minuten für die Umrüstung, bei PM45 und PM65 kostet das Honeywell-Kit 50180233-001 rund 643,50 Euro netto. Das ist ein Bruchteil eines neuen Geräts.

4

Auszeichnen im Wareneingang

Mobil, aber nur als Zweitgerät. TSC Alpha-40L ab 1.775,00 Euro oder Zebra ZQ521R für 2.020,00 Euro netto. Beide drucken nur thermodirekt — für das saisonlange Anhängeetikett brauchen Sie zusätzlich ein Thermotransfergerät.

Wann der Hersteller wichtiger ist als der Preis

In zwei Fällen sollten Sie nicht auf den Betrag schauen. Erstens, wenn im Haus bereits Etikettensoftware, Vorlagen oder ein Servicevertrag für eine Marke existieren — dann ist der Wechsel teurer als der Preisunterschied. Zweitens, wenn Ihr Etikettenlieferant für ein bestimmtes Gerät bereits ein geprüftes Inlay führt. Beides wiegt schwerer als zweihundert Euro Anschaffungsdifferenz.

Was diese Seite bewusst nicht tut

Sie kürt keinen Sieger und vergibt keine Punkte. Dafür fehlt die Grundlage: Wir haben diese Geräte nicht nebeneinander im Dauerbetrieb getestet, sondern die veröffentlichten Unterlagen der vier Hersteller und die Angebote europäischer Händler ausgewertet und gegeneinander geprüft. Wo eine Angabe fehlt, steht das hier — und wird nicht durch einen Wert aus einer anderen Baureihe ersetzt. Die einzelnen Geräteseiten in unserer Hardware-Rubrik gehen tiefer, und die vollständige Gegenüberstellung aller TSC-Baureihen steht auf der Übersicht der TSC-RFID-Drucker.

Fragen

Häufige Fragen zu RFID-Druckern

Welcher RFID-Drucker ist der beste für einen Modeladen?

Für einen einzelnen Laden ist ein Tischdrucker mit Thermotransfer die richtige Klasse — alles darüber ist für die Menge an Etiketten überdimensioniert. Innerhalb dieser Klasse ist der günstigste Preis, den wir mit ausgewiesener Steuerbasis belegen konnten, der Zebra ZD621R mit 1.348,10 Euro netto bei mediaform.de. Der TSC TH240R steht bei Jarltech mit 1.626,00 Euro netto und liegt bei einem spanischen Händler mit derselben Artikelnummer sogar bei 1.219,50 Euro netto; der Honeywell PC45d mit 1.731,81 Euro netto bei Jarltech; der SATO CT4-LX in der geprüften Ausstattung mit 2.117,51 Euro netto bei ico.de. Einen Testsieger gibt es nicht: Wenn Sie bereits Etikettensoftware oder Servicevertrag für eine Marke haben, ist das der stärkere Grund als hundert Euro Unterschied.

Was kostet ein RFID-Etikettendrucker?

Tischgeräte mit RFID liegen zwischen rund 1.350 und 2.120 Euro netto, Industriegeräte zwischen rund 1.526 Euro (Zebra ZT231) und 5.813,33 Euro (Honeywell PX45). Vorsicht bei sehr niedrigen Beträgen: Der TSC MB241 wird häufig mit 727,50 Euro netto zitiert, das ist aber der Preis ohne RFID. Die RFID-Ausführung MB241R kostet 1.755,75 Euro netto. Prüfen Sie deshalb immer, ob die Artikelnummer im Angebot ein R trägt. Alle Beträge sind Zeitpunktpreise einzelner Händler, keine Marktpreise.

Brauche ich 203 oder 300 dpi?

Für Anhängeetiketten im Modehandel reichen 203 dpi. Bei dieser Auflösung sind Artikelbezeichnung, Größe, Preis und ein Barcode sauber lesbar. 300 dpi lohnt sich, wenn sehr kleine Schriftgrößen, Pflegesymbole oder zweidimensionale Codes auf ein schmales Etikett müssen. Der Aufpreis liegt bei den geprüften Geräten zwischen rund 70 und 350 Euro, und die höhere Auflösung kostet Druckgeschwindigkeit: Der Zebra ZD621R schafft bei 203 dpi 8 Zoll pro Sekunde und bei 300 dpi noch 6.

Kann ich einen vorhandenen Etikettendrucker auf RFID nachrüsten?

Manchmal, und es hängt am Modell, nicht am Hersteller. Zebra beschreibt für ZT610 und ZT620 eine Umrüstung im Feld in fünf Minuten, für ZT231 und ZT411 ein feldinstallierbares Kit. Honeywell hat für PM45 und PM65 ein Nachrüstkit mit der Teilenummer 50180233-001, bei antegis.de für 643,50 Euro netto; für PX45 und PX65 steht im Konfigurationsleitfaden ausdrücklich „Must be ordered from factory, not field installable“. TSC rüstet die MB241-Serie ab Werk oder über einen Händler-Nachrüstsatz nach — die Werksausführung heißt MB241R und kostet rund 950 Euro netto mehr als das Gerät ohne RFID; beim Tischgerät TH240R dagegen gibt es RFID nur ab Werk. Für die Zebra-Tischgeräte ZD621R und ZD611R ist in den geprüften Unterlagen kein Nachrüstkit dokumentiert.

Wie klein dürfen RFID-Anhängeetiketten sein?

Der kleinste Etikettenabstand ist die Kennzahl, die im Modehandel zuerst begrenzt — und sie steht nicht überall im Datenblatt. TSC nennt für MB241, T4000 und T6000e 15,9 Millimeter, Zebra für ZD621R, ZT411, ZT421, ZT610 und ZQ630 Plus 16 Millimeter. SATO gibt im Inlay-Leitfaden zum CL4NX Plus keinen festen Wert an, sondern je nach Inlay zwischen rund 21 und 75 Millimetern. Honeywell nennt nur für PX45 und PX65 eine Mindest-Etikettenlänge von 50,8 Millimetern. Für die TSC-TH-Serie steht der Wert erst seit dem Datenblatt vom Oktober 2025 drin, ebenfalls mit 15,9 Millimetern. Klären Sie das vor dem Kauf mit dem Etikett, das Sie tatsächlich verwenden wollen.

Warum steht in keinem Datenblatt das europäische Frequenzband?

Weil die Hersteller die Funkzulassung über die Länderausführung regeln und nicht über das Datenblatt. Von den geprüften Unterlagen nennt kein einziges Zebra- und kein einziges TSC-Druckerdatenblatt eine Frequenzangabe. Bei Zebra findet sich eine Zahl nur im Datenblatt des RE40-Moduls: 865 bis 928 Megahertz für den weltweiten Einsatz. Bei Honeywell nennt allein das PX45/PX65-Datenblatt 865 bis 928 Megahertz, der zugehörige Konfigurationsleitfaden dagegen 869 Megahertz für Europa. Bei SATO steht die einzige europäische Angabe im Inlay-Leitfaden zum CL4NX Plus: 865 bis 868 Megahertz nach ETSI. Praktische Folge: Lassen Sie sich die europäische Ausführung schriftlich bestätigen und die EU-Konformitätserklärung geben, statt sich auf eine Zahl im Prospekt zu verlassen.

Thermodirekt oder Thermotransfer für Anhängeetiketten?

Thermotransfer. Thermodirekt braucht kein Farbband und ist im Verbrauch günstiger, aber der Druck verblasst unter Licht und Wärme — im Schaufenster innerhalb weniger Wochen. Für ein Anhängeetikett, das über eine Saison am Teil bleibt, ist das der falsche Weg. Wichtig bei den mobilen Geräten: Der TSC Alpha-40L und die Zebra-Modelle ZQ511R und ZQ521R drucken ausschließlich thermodirekt. Als Zweitgerät im Wareneingang ist das in Ordnung, als einziger Drucker im Laden nicht.

Wie schnell muss ein RFID-Drucker sein?

Langsamer, als die Datenblätter nahelegen. Ein Tischgerät mit 8 Zoll pro Sekunde druckt rechnerisch rund 20 Anhängeetiketten pro Minute — 4.000 Teile in gut drei Stunden Maschinenzeit. Der Engpass beim Auszeichnen ist nie der Drucker, sondern die Hand am Warenstück: Wir rechnen mit 200 bis 300 Teilen pro Person und Stunde, das ist unsere eigene Erfahrungszahl. SATO empfiehlt im eigenen Inlay-Leitfaden sogar ausdrücklich, für stabiles Codieren nicht über 4 Zoll pro Sekunde zu drucken. Kaufen Sie Geschwindigkeit also nicht, kaufen Sie Zuverlässigkeit beim Codieren.

Drucker, Handheld und Etiketten aus einer Hand.

HANGCOUNT liefert RFID-Bestandsführung für Modeläden, Boutiquen und Sportfachgeschäfte: Software 99 Euro im Monat pro Standort, dazu einmalig 2.900 Euro für RFID-Drucker und Handheld — eingerichtet geliefert, Einweisung inklusive. Etiketten kommen mit rund 12 Cent pro Stück nach Verbrauch dazu. Alle Preise netto.

Quellen

Woher die Zahlen stammen

  • Zebra Technologies, Spec Sheets zur ZD600-RFID-Serie, ZT231 RFID, ZT400-RFID-Serie und ZT600-RFID-Serie sowie RE40 RFID-Modul, abgerufen am 04.09.2026
  • Honeywell, Datenblätter PC45, PM45/PM45c, PX45/PX65 und PX940 sowie Konfigurationsleitfaden PX45/PX65 und die Liste eingestellter Produkte, abgerufen am 04.09.2026
  • SATO, Datenblätter CL4NX Plus, CL6NX Plus, CT4-LX, S84NX/S86NX sowie RFID Configuration Guide und CL4NX Plus UHF Inlay Configuration Guide, abgerufen am 04.09.2026
  • TSC Auto ID Technology, Produkt- und Datenblattangaben zu TH-Serie, MB241-Serie, T4000, T6000e, T800 und Alpha-40L sowie TH/DH-Datenblatt Stand 23.10.2025 und Liste eingestellter Produkte, abgerufen am 04.09.2026 — ausführlich auf unserer TSC-Übersicht
  • Impinj, Partnerseite TSC Auto ID Technology (Encoder Impinj E310), abgerufen am 04.09.2026
  • TSC-Preisquellen: jarltech.com (TH240R, T6000e, Alpha-40L; Seitenhinweis „Prices are in EUR, exclusive of VAT“), aidet.es (TH240R und MB241R mit getrennt ausgewiesenem Netto- und Bruttopreis), tsc-drucker.com (MB241 ohne RFID, „zzgl. MwSt.“), abgerufen am 04.09.2026
  • Preisquellen mit ausgewiesener Steuerbasis: shop.mediaform.de (Zebra ZD621R, ZT231, ZT411, ZT421, ZT610, ZT620), barcode-shop.com (Zebra ZQ511R/ZQ521R), autoid-shop.com (Zebra ZT411), jarltech.com (Honeywell PC45, PM45, PX45), antegis.de (Nachrüstkit 50180233-001), itgstore.eu (Honeywell PX45), ico.de (SATO CL4NX Plus, CL6NX Plus, CT412LX), tsc-drucker.com (TSC MB241-Serie). Stand 04.09.2026, TSC-Angaben 03.09.2026
  • Preisquellen ohne ausgewiesene Steuerbasis, deshalb als solche gekennzeichnet: jarltech.com für TSC T6000e und Alpha-40L
  • ETSI EN 302 208 V3.4.1 (2023-12), Funkanlagen für die Objekterkennung im Band 865–868 MHz; CEPT ERC/REC 70-03; Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur
  • Verordnung (EU) 2019/1020 über Marktaufsicht und die Konformität von Produkten, Artikel 4; ElektroG, BattG und VerpackG für den Eigenimport